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	<title>Hotelbewertung4you.at &#187; Gustav Mahler</title>
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	<description>Österreich &#124; Hotelbewertung &#124; Reisetipps &#124; Urlaub &#124; News &#124; Veranstaltungen</description>
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		<title>Musik im Riesen 2010: Kammermusik auf höchstem Niveau im Zeichen des Gesanges</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 19:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gwg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Mahler]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Swarovski]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum siebten Mal öffnen die Swarovski Kristallwelten ihre Pforten für Kammermusik auf höchstem Niveau. Das Festival „Musik im Riesen“, das von 5. bis 9. Mai 2010 stattfindet, steht diesmal im Zeichen des Gesanges. In fünf Konzerten werden u. a. die Sopranistin Christine Schäfer, der Tenor Christoph Prégardien und das britische Vokalensemble The Tallis Scholars zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum siebten Mal öffnen die Swarovski Kristallwelten ihre Pforten für Kammermusik auf höchstem Niveau. Das Festival „Musik im Riesen“, das von 5. bis 9. Mai 2010 stattfindet, steht diesmal im Zeichen des Gesanges. In fünf Konzerten werden u. a. die Sopranistin Christine Schäfer, der Tenor Christoph Prégardien und das britische Vokalensemble The Tallis Scholars zu hören sein.</strong></p>
<h3>Musik im Riesen &#8211; von 5. bis 9. Mai 2010</h3>
<p>„Auf Flügeln des Gesanges“ könnte man das diesjährige Programm von Musik im Riesen überschreiben, das einen Bogen von der mehrstimmigen Sakralmusik der Renaissance über die Kunstlieder des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur heutigen Interpretation mediterraner Volkslieder spannt. Die Ausdruckskraft der menschlichen Stimme wird dabei in all ihren Facetten erlebbar.</p>
<p><strong>Das romantische Lied</strong><br />
Gleich drei Konzerte stehen im Mahler- und Schumann-Jahr im Zeichen des romantischen Liedes: der Eröffnungsabend mit der Schauspielerin und Sängerin Barbara Sukowa, dem Dirigenten und Pianisten Reinbert de Leeuw und dem niederländischen Asko | Schönberg Ensemble (5. 5.) sowie die Auftritte von Christoph Prégardien mit dem ensemble Kontraste (7. 5.) und von Christine Schäfer mit Eric Schneider (8. 5.). Alle drei nehmen ihren Ausgangspunkt in der Musik derselben Epoche, gelangen von dort aber zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen.</p>
<p>Die intime Zwiesprache zwischen Sänger und Liedbegleiter bestimmt das Konzert von Christine Schäfer und Eric Schneider, die Musik der Spätromantik von Gustav Mahler, Hugo Wolf und Anton Webern Vokalkompositionen von Johann Sebastian Bach gegenüberstellen.</p>
<p>Christoph Prégardien und das ensemble Kontraste widmen ihr Konzert der Figur des Wanderers, der in der Romantik für Fernweh und Einsamkeit steht. Wie Schäfer und Schneider wählen sie einzelne Lieder aus bestehenden Zyklen aus und fügen sie zu einer neuen Einheit zusammen. Querverbindungen und Unterschiede zwischen den Werken Gustav Mahlers, Robert Schumanns und des zeitgenössischen Komponisten Wilhelm Killmayer werden auf diese Weise deutlich.</p>
<p>Am weitesten in der Interpretation des zugrunde liegenden Materials gehen Reinbert de Leeuw, Barbara Sukowa und das Asko | Schönberg Ensemble. Das von de Leeuw komponierte Programm „Im wunderschönen Monat Mai“ nach Robert Schumann und Franz Schubert ist eine Traumreise durch das Liedwerk der beiden romantischen Komponisten und steht in reizvoller Beziehung zu zwei Instrumentalwerken des tschechischen Komponisten Leoš Janáček.</p>
<p><strong>Musik aus der Renaissance und dem 21. Jahrhundert</strong><br />
Die zeitlichen Eckpunkte von Musik im Riesen 2010 bilden jedoch weder Bach noch Janáček, Webern und Killmayer, sondern Kompositionen aus dem 15./16. und dem 21. Jahrhundert. Mit den Tallis Scholars gastiert am 6. Mai eines der bedeutendsten Ensembles für die Interpretation der Renaissancemusik in Wattens. Den passenden Rahmen für ihr Konzert mit Werken von Heinrich Isaac, William Byrd, Thomas Tallis, Robert White und Josquin Desprez bildet die Wattener Laurentiuskirche, die nach 2004 zum zweiten Mal Aufführungsort bei Musik im Riesen ist.</p>
<p>Am Abschlussabend (9. 5.) führen Savina Yannatou &amp; Primavera en Salonico eine Programmlinie des Festivals fort, die das Genre der Kammermusik in Richtung Jazz und traditionelle Musik erweitert. Sie greifen Volkslieder aus dem Mittelmeerraum, dem Orient und Osteuropa auf und verwandeln sie zu musikalischen Kleinodien, die einmal ganz einfachen Linien folgen, ein andermal dem Jazz und der zeitgenössischen klassischen Musik zugeneigt sind.</p>
<p><strong>Kunst – Kulinarium – Konzert</strong><br />
Die stilvolle Umrahmung von „Musik im Riesen“ bildet am 5., 7., 8. und 9. Mai 2010 das Package „Kunst – Kulinarium – Konzert“, in dem Gaumenfreuden, Kunst- und Hörgenuss harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Die exklusive Abendveranstaltung kostet 85,– Euro (ermäßigt: 75,– Euro; exkl. Getränke) und beginnt jeweils um 17 Uhr unter dem Eingangszelt der Kristallwelten. Nach einem Aperitif entdecken Besucher in einem fachkundig geführten Rundgang die Kunstschätze der Wunderkammern, ehe sie mit einem dreigängigen Menü verwöhnt werden. Ein Konzert von „Musik im Riesen“ beschließt den kunstvollen Abend.</p>
<h3>Musik im Riesen 2010</h3>
<p><strong>Preise und Informationen</strong></p>
<p><strong>Kartenpreise</strong><br />
Karte für einen Konzertabend: € 25,-; ermäßigt € 22,-<br />
Kombikarte für alle Konzerte: € 100,-; ermäßigt € 88,-<br />
Ermäßigung für Studenten mit Ausweis, Ö1 Clubmitglieder</p>
<p><strong>Kunst &#8211; Kulinarium &#8211; Konzert</strong><br />
Aperitif<br />
Kunstführung durch die Wunderkammern<br />
Dreigängiges Menü in einmaligem Ambiente (exkl. Getränke)<br />
Konzertbesuch<br />
Preis:€ 85,-; ermäßigt:€ 75,-<br />
Buchbar nur mit Vorreservierung, ausgenommen ist der 6. Mai</p>
<p><strong>Kartenreservierung und Information</strong><br />
Swarovski Kristallwelten • 6112 Wattens/Tirol • Austria<br />
Tel. +43 (0)5224 51080 • swarovski.kristallwelten@swarovski.com<br />
<a href="http://www.swarovski.com/kristallwelten" target="_blank">www.swarovski.com/kristallwelten</a> • <a href="http://oe1.orf.at/kulturkalender" target="_blank">oe1.orf.at/kulturkalender</a><br />
Tel. Abendkassa ab 18 Uhr +43 5224 51080-3841</p>
<p><strong>Gesamtleitung Musik im Riesen</strong><br />
Thomas Larcher</p>
<p>Mit freundlicher Unterstützung der Marktgemeinde Wattens.</p>
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		<title>Einladung zur Pressekonferenz: Präsentation des Programms Musik im Riesen 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 11:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gwg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Mahler]]></category>
		<category><![CDATA[Schumann]]></category>
		<category><![CDATA[Swarovski]]></category>
		<category><![CDATA[Wattens]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem siebten Jahr steht das Festival „Musik im Riesen“ im Zeichen des Gesanges und seiner vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten. Von 5. bis 9. Mai 2010 erfüllt die Klangschönheit der menschlichen Stimme die Swarovski Kristallwelten und die Laurentiuskirche in Wattens. Wir laden Sie herzlich zur Präsentation des Festivalprogramms 2010 ein. Einladung zur Pressekonferenz Präsentation des Festivalprogramms 2010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In seinem siebten Jahr steht das Festival „Musik im Riesen“ im Zeichen des Gesanges und seiner vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten. Von 5. bis 9. Mai 2010 erfüllt die Klangschönheit der menschlichen Stimme die Swarovski Kristallwelten und die Laurentiuskirche in Wattens. Wir laden Sie herzlich zur Präsentation des Festivalprogramms 2010 ein.</strong></p>
<p><strong>Einladung zur Pressekonferenz<br />
Präsentation des Festivalprogramms 2010</strong> Geschäftsführer der Swarovski Kristallwelten<br />
<strong>Thomas Larcher, </strong>Gesamtleitung Musik im Riesen</p>
<p>Freitag, 5. Februar 2010<br />
10 Uhr in den Swarovski Kristallwelten in Wattens</p>
<p>Gesprächspartner:<br />
Andreas Braun,</p>
<p>„Auf Flügeln des Gesanges“ könnte man das diesjährige Programm von Musik im Riesen überschreiben, das einen Bogen von der mehrstimmigen Sakralmusik der Renaissance bis zur heutigen Interpretation mediterraner Volkslieder spannt. Gäste des Festivals sind u. a. die Tallis Scholars, die Sopranistin Christine Schäfer und der Tenor Christoph Prégardien. Ein Schwerpunkt gilt – im Mahler- und Schumann-Jahr 2010 – dem romantischen Lied von den Anfängen bis zu seiner Reflexion in der Vokalmusik des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Das detaillierte Festivalprogramm von Musik im Riesen 2010 stellen Andreas Braun und Thomas Larcher im Rahmen der Pressekonferenz in den Swarovski Kristallwelten vor.</p>
<p>Anmeldungen bitte per E-Mail an promedia.spreng@pressezone.at.</p>
<h3>Rückfragehinweis:</h3>
<p><strong>D. SWAROVSKI &amp; CO.<br />
c/o Maria Ligges</strong></p>
<p>A-6112 Wattens<br />
Tel.: +43 (0)5224/500-3836<br />
Fax: +43 (0)5224/501-3836<br />
<a href="http://www.swarovski.com/" target="_blank">www.swarovski.com</a><br />
<a href="mailto:maria.ligges@swarovski.com">maria.ligges@swarovski.com</a></p>
<p>Quelle: <a title="Pressezone" href="http://www.pressezone.at" target="_blank">www.pressezone.at</a></p>
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		<title>Kultur rund um Gustav Mahler</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 21:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gwg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Mahler]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Mahler und Wien]]></category>
		<category><![CDATA[MAHLER Contemporary]]></category>
		<category><![CDATA[Theatermuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[1.1      Österreichisches Theatermuseum: Ausstellung „Gustav Mahler und Wien“ 11.3. bis 3.10.2010 Anlässlich des 150. Geburtstags von Gustav Mahler wird das Österreichische Theatermuseum die Sonderausstellung Gustav Mahler und Wien zeigen. Geplant ist, die Rolle, die Wien mit allen seinen Institutionen im Leben von Gustav Mahler spielte, die seine Person und sein Schaffen geprägt haben, zu dokumentieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>1.1      Österreichisches Theatermuseum: Ausstellung „Gustav Mahler und Wien“</h2>
<h3>11.3. bis 3.10.2010</h3>
<p>Anlässlich des 150. Geburtstags von Gustav Mahler wird das Österreichische Theatermuseum die Sonderausstellung Gustav Mahler und Wien zeigen.</p>
<p>Geplant ist, die Rolle, die Wien mit allen seinen Institutionen im Leben von Gustav Mahler spielte, die seine Person und sein Schaffen geprägt haben, zu dokumentieren. Umgekehrt soll aber auch darauf hingewiesen werden, welchen Einfluss Gustav Mahler auf Wien hatte, dies während der Zeit seines Wirkens als Direktor der Wiener Hofoper und lange nach seinem Tod, bis in die heutige Zeit. </p>
<p>Das Konzept der Ausstellung sieht eine Gliederung in „3 Sätze“ vor, die von einem Präludium und einem Postludium umrahmt werden; zwischen dem 1. und 2. Satz beleuchtet ein „Interludium“ Mahlers Wanderjahre, die für sein Wirken als Direktor der Hofoper von großer Bedeutung waren.</p>
<p>Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Österreichischen Nationalbibliothek, dem Wien Museum und der Internationalen Gustav-Mahler-Gesellschaft geplant.</p>
<h2>1.2      Mahler Contemporary</h2>
<p>Im Gustav-Mahler-Jubiläumsjahr 2010 veranstaltet das Musikforum Klagenfurt-Viktring in Kooperation mit dem Art Manager Manfred Paul Westphal das hochkarätige Musik-, Kunst- und Medienfestival „MAHLER Contemporary“ im Juli 2010 (voraussichtlich 9.- 18.7.).</p>
<p>Auf dem Programm stehen zeitgenössische Mahler-Adaptionen aus den Bereichen Jazz und Klassik. Eine großflächige Video-Performance einer Mahler Symphonie, zwei assoziierte Kunstausstellungen sowie ein kleines, aber feines Mahler-Filmfestival ergänzen das Programm.</p>
<p>Geplante Veranstaltungsorte sind der Arkadenhof und der Freskensaal im Stift Viktring sowie das Mahler-Komponierhäuschen in Maiernigg unter Einbeziehung der traditionellen Wörthersee Schiffahrt.</p>
<p>Durch eine Alpen-Adria-Kooperation mit weiteren Wirkungsstätten des Komponisten ergänzen die Mahler-Musikwochen in Toblach/Dobbiaco und Veranstaltungen in Slowenien das Festival.</p>
<p>Ein Mahler-Kulturbus bringt Einheimische und Gäste zu den jeweiligen Mahler-Wirkungsstätten und zu Konzerten in Kärnten, Italien und Slowenien.</p>
<h2>1.3      Wien Tourismus</h2>
<p> Der Wien Tourismus forciert im Mahler-Jahr die Pressearbeit.</p>
<p>Auf <a title="Mahler in Wien" href="http://www.mahler.wien.info/" target="_blank">http://www.mahler.wien.info/</a> wird es Grundinformationen auf  Deutsch und Englisch geben. Ansonsten fokussiert Wien Tourismus eher auf Wien um 1900 und bezieht dabei Mahler mit ein.</p>
<h2>1.4      Theater an der Wien</h2>
<p>Unter dem Titel „3 Adieux“ hat das Theater an der Wien hat ein Ballett von Anne Teresa De Keersmaeker und Jérôme Bel mit Musik von Gustav Mahler auf dem Programm. Premiere am 28.3.2010</p>
<p><a title="Theater Wien" href="http://www.theater-wien.at" target="_blank">www.theater-wien.at</a></p>
<h2>1.5      Konzerthaus</h2>
<p>Das Konzerthaus widmet Gustav Mahler in der Saison 2010 vier Konzerte:</p>
<p>Termine: 15.2., 25. und 27.3. sowie 30.5.2010.</p>
<p><a title="Konzerthaus Wien" href="http://www.konzerthaus.at/" target="_blank">http://www.konzerthaus.at/</a></p>
<h2>1.6      Gustav Mahler Gesellschaft</h2>
<p>Die Gustav Mahler Gesellschaft bietet einen ausgezeichneten Überblick über alle Konzerttermine zu Gustav Mahler im Ausland.</p>
<p><a title="Gustav Mahler Gesellschaft" href="http://www.gustav-mahler.org/mahler/events-f.cfm" target="_blank">http://www.gustav-mahler.org/mahler/events-f.cfm</a></p>
<p>Quelle: <a title="Österreich Werbung" href="http://www.austriatourism.com" target="_blank">www.austriatourism.com</a></p>
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		<title>Mahlers Gattin: Alma Mahler-Werfel</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 21:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gwg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Alma Mahler-Werfel]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Mahler]]></category>

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		<description><![CDATA[Alma Mahler-Werfel gehört zu den faszinierendsten, aber auch umstrittensten Frauen des zwanzigsten Jahrhunderts. Ihre Biografie liest sich wie das Who-is-who des geistigen Lebens zwischen Wiener Fin de siècle und den Jahren des Exils in den USA. 1879 in Wien als Tochter des Landschaftsmalers Emil Jacob Schindler und der Sängerin und Schauspielerin Anna von Bergen geboren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alma Mahler-Werfel gehört zu den faszinierendsten, aber auch umstrittensten Frauen des zwanzigsten Jahrhunderts. Ihre Biografie liest sich wie das Who-is-who des geistigen Lebens zwischen Wiener Fin de siècle und den Jahren des Exils in den USA.</strong></p>
<p>1879 in Wien als Tochter des Landschaftsmalers Emil Jacob Schindler und der Sängerin und Schauspielerin Anna von Bergen geboren, wurde sie nach Schindlers Tod Stieftochter von Carl Moll, einem der Mitbegründer der Wiener Sezession. Nach einem zwei Jahre dauernden schwärmerischen Verhältnis mit Gustav Klimt verliebte sie sich leidenschaftlich in Alexander von Zemlinski, bei dem sie Kompositionsunterricht nahm. 23jährig heiratete sie den knapp zwanzig Jahre älteren Gustav Mahler. Kurz vor Mahlers Tod unterhielt sie eine Affäre mit dem Architekten Walter Gropius, dem Begründer des Bauhauses, den sie nach Mahlers Tod und einem drei Jahre dauernden Liebesverhältnis mit Oskar Kokoschka heiratete. Ihren zweiten Ehemann betrog sie mit dem Schriftsteller Franz Werfel. Mit diesem lebte sie zehn Jahre in wilder Ehe, ehe sie ihn heiratete. Gemeinsam mit Werfel emigrierte sie 1938 in die U.S.A. Als „grande veuve“, wie Thomas Mann sie charakterisierte, widmete sie sich in den Jahren des Exils dem Nachlass Mahlers und verfasste ihre Autobiographie „Mein Leben“. 1964 starb sie 85jährig in New York.</p>
<p>In ihrer Villa in Wien und dem Sommerrefugium am Semmering unterhielt Alma Mahler-Werfel, deren Bedürfnis nach Geselligkeit legendär war, ebenso einen Salon, wie später in Kalifornien und New York. Zu ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zählten die Schriftsteller Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal und Gerhard Hauptmann, die Komponisten Hans Pfitzner, Alban Berg und Arnold Schönberg. Ernst Krenek und Elias Canetti waren von ihr angewidert, gegen Wassily Kandinski intrigierte sie, ebenso gegen Thomas Mann, der sie gleichwohl schätzte und dessen Familie bei ihr ein- und ausging. Der Biologe Paul Kammerer, der die Angewohnheit hatte, bei öffentlichen Auftritten seine Kröten zu küssen und der sich nach einem Skandal das Leben nahm, verliebte sich leidenschaftlich in sie, mit Friedrich Torberg führte sie in ihren letzten Lebensjahren eine ausführliche Korrespondenz.</p>
<p>Selten hat jemand solche gegensätzlichen Urteile erfahren wie Alma Mahler-Werfel. Sie selbst hat zahlreiche widersprüchliche Zeugnisse hinterlassen. Weitgehende Einigkeit herrscht nur, was ihre Erscheinung und Auftreten betreffen. Groß und gut aussehend, besaß sie eine geradezu magnetische Anziehungskraft, der sich nur wenige entziehen konnten.</p>
<p>Sehnte sich Alma Mahler-Werfel stets nach starken Männern, denen sie sich unterordnen konnte, geriet sie rasch in die Rolle der fürsorglichen Mutter, die ihre „Mannkinder“ pflegte und aufblühte, wenn diese auf ihre Hilfe angewiesen waren. Obwohl sie mit Juden verheiratet war und zahlreiche jüdische Bekannte hatte, sind von Alma Mahler-Werfel zahlreiche antisemitische Äußerungen überliefert. Im Grunde schüchtern und überdies stark schwerhörig, kaschierte sie ihre Hemmungen durch betont selbstbewusstes Auftreten. Ihre Neigung zur Depression verbarg sie hinter Geselligkeit, Zerstreuung und Alkohol. In der Beschreibung ihrer Persönlichkeit wechseln sich Leidenschaftlichkeit und Sinnlichkeit mit Begriffen von Kälte und Berechnung, und sie selbst hat wiederholt bekannt, ihr Inneres sei leer und nichts und niemand ginge sie wirklich etwas an.</p>
<p>Alma Mahler-Werfel war die Muße zahlreicher Künstler. Zog künstlerische Kreativität sie geradezu magisch an, so war es von ihrer Seite eine der herausragendsten Eigenschaften, zahlreiche Künstler zu Höchstleistungen anzuspornen. Und doch blieb immer ein Rest, der sie unerfüllt ließ. Alma Mahler-Werfel hatte in ihrer Jugend eine musikalische Ausbildung erfahren und zahlreiche, nur zum Teil erhaltenen Kompositionen geschaffen, ehe ihr Gustav Mahler vor ihrer Ehe zur Bedingung machte, die Musik ganz aufzugeben. Sie hat sich diesem Verbot gefügt, wenngleich sie zeitlebens die Legende vom Komponierverbot pflegte. Und doch schien niemand weniger geeignet, sich anderen aufzuopfern und vielleicht lagen hier die Gründe für jenes Scheinleben, das zu führen sie so häufig beklagte.</p>
<p>Quelle: <a title="Österreich Werbung" href="http://www.austriatourism.com" target="_blank">www.austriatourism.com</a></p>
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		<item>
		<title>Gustav Mahler und seine Zeitgenossen</title>
		<link>http://www.hotelbewertung4you.at/2010/01/gustav-mahler-und-seine-zeitgenossen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 21:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gwg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Mahler]]></category>
		<category><![CDATA[Leopold Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Oberes Belvedere]]></category>
		<category><![CDATA[Secession]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Freund-Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Uneteres Belvedere]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Jahrhundertwende in Wien gehört zu den spannendsten Epochen – hier tummelten sich die Genies und hinterließen ihre Spuren bis heute.  Der eine prägte die Musikgeschichte, der andere die Geistesgeschichte; beide waren Österreicher, doch ihre erste und einzige Zusammenkunft fand nicht in Österreich statt, sondern in den Niederlanden: Hier begegneten einander Gustav Mahler und Sigmund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Jahrhundertwende in Wien gehört zu den spannendsten Epochen – hier tummelten sich die Genies und hinterließen ihre Spuren bis heute.</strong></p>
<p> Der eine prägte die Musikgeschichte, der andere die Geistesgeschichte; beide waren Österreicher, doch ihre erste und einzige Zusammenkunft fand nicht in Österreich statt, sondern in den Niederlanden: Hier begegneten einander Gustav Mahler und Sigmund Freud. Gustav Mahler erlebte im Sommer 1910 die schwerste private Krise seines Lebens. Eben hatte er entdeckt, dass seine Frau Alma eine Liebesbeziehung zu dem jungen Architekten Walter Gropius unterhielt. Sigmund Freud befand sich gerade in der südholländischen Stadt Leiden auf Urlaub. Mahler wollte sich an den inzwischen weltbekannten Vater der Psychoanalyse wenden, scheute keine Mühe und begab sich nach Leiden. Dort legte er sich freilich nicht auf die sprichwörtliche psychoanalytische Couch, sondern unternahm einen mehrstündigen Spaziergang mit dem Psychiater. Auch ein gemeinsames Abendessen ist überliefert.</p>
<p> Mahler und Freud trafen zwar in Holland zusammen, wohnten aber in Wien – wie so viele wichtige Persönlichkeiten dieser Zeit. Ohne sich in Übertreibungen zu versteigen, kann man sagen, dass Wien in zwei Epochen als Geisteshauptstadt Weltgeltung besaß: Einmal zwischen etwa 1780 und 1830 – um nur drei Namen zu nennen: Mozart, Beethoven, Schubert. Und einmal ein Menschenleben später, rund um die Jahrhundertwende, als das Habsburgerreich eine letzte Blüte erlebte, während sensible Naturen dessen Untergang schon ahnten.</p>
<p> Das Erbe der Wiener Jahrhundertwende beeinflusst die Kunst bis heute: Mahler und Schönberg revolutionierten die Musik, Hugo von Hofmannsthal, Hermann Bahr, Peter Altenberg, Arthur Schnitzler und Karl Kraus führten die Literatur ins zwanzigste Jahrhundert. Ernst Mach und Sigmund Freud sind aus der Geschichte der Philosophie nicht wegzudenken. Die Architekten Otto Wagner, Josef Hoffmann und Adolf Loos prägen das Erscheinungsbild von Wien bis heute. Die Maler Richard Gerstl, Oskar Kokoschka und Egon Schiele sowie Gustav Klimt und sein Kreis um die Secession (mit dem darauf prangenden Motto „Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit“) bilden das Herz von einmaligen Sammlungen Wiener Museen. Das Belvedere etwa besitzt die weltweit größte Sammlung von Gemälden Gustav Klimts.</p>
<p> Das Jahr 1900 bildet eine Art Meilenstein jener Epoche: Sigmund Freud veröffentlichte in Wien sein bahnbrechendes Werk „Die Traumdeutung“. Die Novelle „Leutnant Gustl“ von Arthur Schnitzler erschien in der Neuen Freien Presse. Die Oper „Es war einmal &#8230;“ von Alexander Zemlinsky wurde an der Hofoper unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. Direktor der Hofoper, heute Wiener Staatsoper, war zu jener Zeit Gustav Mahler, und Alexander Zemlinsky war nur einer der zahlreichen Verehrer von Mahlers Frau. Alma Maria, geborene Schindler, verwitwete Mahler, geschiedene Gropius, verwitwete Werfel, fasziniert und polarisiert bis heute. Für Theodor Adorno war sie schlicht „das Monstrum“, die Schriftstellerin Gina Kaus meinte, sie sei „der schlechteste Mensch, den ich gekannt habe.“ Nobelpreisträger Elias Canetti äußerte sich abwertend über sie, Erich Maria Remarque bewunderte ihre Trinkfestigkeit: „Die Frau ein wildes, blondes Weib, gewalttätig, saufend.“ Gustav Klimt dagegen schieb: „Alma ist schön, ist klug, geistreich, sie hat alles was ein anspruchsvoller Mann von einem Weibe verlangen kann.“ Sein Malerkollege Oskar Kokoschka verfiel ihr in einer selbstzerstörerischen Liebe, und ihr letzter Ehemann Franz Werfel nannte sie die „Lebensspenderin, Hüterin des Feuers.“ Diese charismatische Frau fasziniert bis heute, wie man an dem seit 1996 gespielten internationalen Erfolg von Joshua Sobols Revue „Alma – A Show Biz ans Ende“ sehen kann.</p>
<p> Alma, damals in einer Liebesbeziehung mit Alexander von Zemlinsky, lernte Gustav Mahler bei einer Soirée im Salon von Bertha Zuckerkandl kennen. An jenem Abend waren unter anderem auch Burgtheaterdirektor Max Burckhard sowie die Maler Carl Moll und Gustav Klimt anwesend. Alma war von dem Komponisten wie elektrisiert: „Ich muss sagen, er hat mir ungemein gefallen“, schrieb sie in ihr Tagebuch, „allerdings furchtbar nervös. Wie ein Wilder fuhr er herum im Zimmer. Der Kerl besteht nur aus Sauerstoff. Man verbrennt sich, wenn man ihm zu nahe kommt.“ Von seiner Musik war sie deutlich weniger angetan, sie nennt sie „herbes Zeug“. Dennoch, Alma verließ Zemlinsky und heiratete den um 19 Jahre älteren Mahler – und war ab jenem Zeitpunkt eine unglückliche Ehefrau, die im Schatten ihres berühmten Mannes verkümmerte und ihrer eigenen Kompositionstätigkeit nicht mehr nachging.</p>
<p> Bei einem Kuraufenthalt im steirischen Ort Tobelbad lernte sie schließlich den erst 27 Jahre alten Architekten und späteren Bauhaus-Gründer Walter Gropius kennen. Zwischen den beiden entstand eine verzehrende Liebesbeziehung, die erst durch eine „freudsche Fehlleistung“ von Gropius aufflog. Am 29. Juli 1910 kam es in Mahlers Ferienhaus in Toblach zur Katastrophe. Gropius schrieb seiner heimlichen Geliebten einen glühenden Brief voller Anspielungen auf ihre Liebesnächte, adressierte den Brief jedoch irrtümlich an „Herrn Direktor Gustav Mahler, Toblach, Tirol.“ Mahler erlitt einen seelischen Zusammenbruch und begab sich Ende August 1910 nach Leiden, wo es zum Zusammentreffen mit Freud kam.</p>
<p> Ob Sigmund Freud dem verzweifelten Gustav Mahler helfen konnte, ist nicht klar überliefert. Freud berichtete ein Vierteljahrhundert später: „Wir haben in höchst interessanten Streifzügen durch sein Leben seine Liebesbedingungen, insbesondere seinen Marienkomplex (Mutterbindung) aufgedeckt; ich hatte Anlass, die geniale Verständnisfähigkeit des Mannes zu bewundern.“ Maler telegrafierte an Alma: „Unterredung interessant. Aus Strohhalm Balken geworden.“ Ein knappes Jahr nach der Begegnung mit Freud starb Mahler – ausgerechnet an Gropius’ Geburtstag – an Herzschwäche. Freuds Honorarnote in der Höhe von 300 Kronen hat er nie beglichen.</p>
<p> <strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p> <strong>Oberes Belvedere</strong></p>
<p>Sammlung<br />
Prinz Eugen-Straße 27<br />
1030 Wien</p>
<p><strong>Unteres Belvedere</strong></p>
<p>Prunkräume, Ausstellungen, Orangerie<br />
Rennweg 6<br />
1030 Wien<br />
info@belvedere.at<br />
<a title="Belvedere" href="http://www.belvedere.at/" target="_blank">http://www.belvedere.at/</a></p>
<p> <strong>Secession</strong></p>
<p>Beethovenfries<br />
Friedrichstr. 12<br />
1010 Wien<br />
T + 43 01 79 557 0<br />
office@secession.at<br />
<a title="Secession" href="http://www.secession.at" target="_blank">http://www.secession.at</a></p>
<p><strong>Leopold Museum</strong></p>
<p>Museumsplatz 1<br />
1070 Wien<br />
Tel: 43 1 52570-0<br />
office@leopoldmuseum.org<br />
<a title="Leopold Museum" href="http://www.leopoldmuseum.org/" target="_blank">http://www.leopoldmuseum.org/</a></p>
<p><strong>Sigmund Freud-Museum</strong></p>
<p>Berggasse 19<br />
1090 Wien<br />
Tel +43 1 319 15 96<br />
office@freud-museum.at<br />
<a title="Sigmund Freund-Museum" href="http://www.freud-museum.at" target="_blank">http://www.freud-museum.at</a></p>
<p>Quelle: <a title="Österreich Werbung" href="http://www.austriatourism.com" target="_blank">www.austriatourism.com</a></p>
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		<title>Gustav Mahler in Österreich</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 20:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gwg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Attersee]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Mahler]]></category>
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		<category><![CDATA[Wörthersee]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Höllengebirge oder Wörther See – Gustav Mahlers Werke sind tief mit österreichischen Landschaften verbunden. Und die Landschaften mit Mahlers Musik.  Nach vielen Stationen eines bewegten Dirigentenlebens – von der Kurkapelle Bad Hall über Prag, Leipzig, Budapest und Hamburg – erlangte Gustav Mahler 1897 die in Europa herausragende Stellung eines ersten Kapellmeisters und Hofoperndirek­tors in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ob Höllengebirge oder Wörther See – Gustav Mahlers Werke sind tief mit österreichischen Landschaften verbunden. Und die Landschaften mit Mahlers Musik. </strong></p>
<p> Nach vielen Stationen eines bewegten Dirigentenlebens – von der Kurkapelle Bad Hall über Prag, Leipzig, Budapest und Hamburg – erlangte Gustav Mahler 1897 die in Europa herausragende Stellung eines ersten Kapellmeisters und Hofoperndirek­tors in Wien. Kein Wunder, dass der vielbeschäftigte Mann nur in der spielfreien Zeit, den großen Sommerferien, zum Komponieren kam. Mahler war extrem lärmempfindlich, weshalb er Urlaubsdomizile in großer Abgeschiedenheit weitab vom geschäftigen Trubel Wiens bevorzugte.</p>
<p> Das erste dieser Domizile befand sich am oberösterreichischen Attersee. Der damalige Kapellmeister am Hamburger Stadttheater residierte in den Sommermonaten der Jahre 1893 bis 1896 im „Gasthof zum Höllengebirge“ (heute Föttinger) in Steinbach. Gesellschaft leisteten ihm seine Geschwister Justine, Emma und Otto sowie die Geigerin Natalie Bauer-Lechner. Am Vormittag blieb der „Ferienkomponist“, wie er sich selbst nannte, auf seinem Zimmer und schrieb. Nach dem Mittagessen unternahm man gemeinsame Spaziergänge oder stattete mit dem Dampfer Bekannten in Nussdorf oder in Seewalchen Besuche ab, wobei Mahler stets sein Notizbuch für spontane Einfälle mit sich führte. Am Attersee entstanden Teile der zweiten und die gesamte dritte Sinfonie.</p>
<p> Trotz des beschaulichen Lebens wurde der Lärmpegel im Gasthof durch einkehrende Wanderer manchmal zu hoch. Also beschloss Mahler bereits im ersten Sommer am Attersee, direkt am Ufer ein eigenes Komponier-Häuschen errichten zu lassen. Ab 1894 machte er sich hier an die Vertonung der dramatischen Landschaft, wie er seinem Freund Bruno Walter bei einem Spaziergang am Fuße des steil aufragenden Höllengebirges ironisch erklärte: „Sie brauchen gar nicht mehr hinzusehen, das habe ich alles schon wegkomponiert.“</p>
<p> Im Sommer 1896 kam es allerdings zu einem Zerwürfnis mit dem neuen Pächter des Gasthofes und Mahler kehrte nicht mehr an den Attersee zurück. Sein Komponierhäuschen diente lange Jahre als Waschküche, Schlachthaus und sogar als Sanitäranlage eines Campingplatzes. Im Jahr 1985 wurde durch die Internationale Gustav Mahler Gesellschaft und die Familie Föttinger eine Gedenkstätte eingerichtet, wo seither ganzjährig Originaldokumente, Fotos, Noten und Mahlers Klavier zu besichtigen sind.</p>
<p> Mahler verbrachte die folgenden Sommer ebenfalls im Salzkammergut, weiter südlich diesmal, im Ausseerland. In Bad Aussee wurde er freilich von den Klängen der Kurkapelle gestört, und bei seiner damaligen Vertrauten Natalie Bauer-Lechner beschwerte er sich: „Diese sechs Wochen sind für mich die wichtigsten des Jahres. Ich kann die Ferien nicht genießen und warten bis mich der Heilige Geist besucht wie jemand anders. Das Ende des Urlaubs hängt wie ein Damoklesschwert über mir! Was für ein armer Kerl ist doch ein Musiker!“ Als ruhiger erwies sich der Sommer in Altaussee, wo noch heute in der von Regisseur Gernot Friedl bewohnten „Brudervilla“ Mahlers Klavier steht.</p>
<p> Im Juni 1901 bezog Mahler – nun bereits hoch bezahlter Operndirektor und Dirigent –  sein eigenes Ferienhaus in Maiernigg in Kärnten. Die „Villa Mahler“ stand direkt am Wörthersee, ein sympathisches, typisches Sommerfrischehaus der Jahrhundertwende mit einer überdachten Veranda und einem großzügigen Balkon. Von hier aus konnten Gustav Mahler und – ab 1902 – seine Frau Alma einen großartigen Blick über den See genießen.</p>
<p>In Kärnten entstanden zahlreiche von Mahlers Hauptwerken: Die fünfte, sechste, siebente und achte Sinfonie sowie die „Kindertotenlieder“ nach Gedichten von Friedrich Rückert.</p>
<p> Um ungestört arbeiten zu können, ließ Mahler nach dem Atterseer Vorbild im Wald nahe der Villa ein Komponierhäuschen erbauen. Der schlichte Raum war nur mit einem Schreibtisch, einem Sofa und einem Klavier ausgestattet. Hier arbeitete Mahler vormittags. Der Nachmittag gehörte dem Vergnügen. Mahler war sehr sportlich und widmete sich je nach Laune dem Schwimmen, Rudern oder Bergwandern, wobei er laut Alma ein beachtliches Tempo vorlegte: „Ich musste über Zäune klettern, durch Hecken kriechen. Meine Mutter besuchte uns in dieser Zeit. Sie war entsetzt: Mahler hatte uns auf einen Berg geschleppt, auf den man kaum hinauf konnte.“ Freilich, nicht alle Sommer am Wörthersee verliefen harmonisch und schön. 1907 starb die fünfjährige Tochter der Mahlers, Maria, in Maiernigg an Diphterie. Mahler, tief getroffen, verkaufte das Haus.</p>
<p> Das Komponierhäuschen am Wörthersee ist heute wie jenes am Attersee ein kleines Museum. Hier kann man, wie einst Gustav Mahler, den „genius loci“ auf sich wirken lassen, sämtliche Werke des Komponisten hören und in einer umfangreichen Mahler-Bibliothek blättern. Briefe, Postkarten, Partituren sowie Fotos, darunter viele Originale, ermöglichen eine Zeitreise in die Jahrhundertwende.</p>
<p> Alma Mahler machte sich 1908 auf die Suche nach einer neuen Sommerresidenz und wurde in Alt-Schluderbach bei Toblach in den Sextener Dolomiten fündig. Im Trenkerhof, einem großen Bauernhaus, standen den Urlaubern 11 Zimmer und zwei Veranden zur Verfügung. Die herrliche Berglandschaft mit ihren Sommerwiesen und Lärchenhainen inspirierte Mahler, der wieder in einem eigens errichteten Rückzugs-Häuschen „Das Lied von der Erde“, die neunte Sinfonie sowie das Fragment der zehnten Sinfonie komponierte. Der abgelegene Bergbauernhof aus dem 16. Jahrhundert beherbergt heute ein Gustav Mahler-Museum, und auch das im Wald gelegene einfache Holzhäuschen, das Mahler als Komponierstube diente, kann besichtigt werden.</p>
<p> Und auch, wenn der Trenkerhof heute in Südtirol steht – es gab keinen anderen Komponisten, dessen Werk so von österreichischen Landschaften geprägt wurde wie Gustav Mahler. Wobei dieser, sollte es hart auf hart gehen, seine geliebte Sommerfrische gegen Wien eingetauscht hätte, wie er einmal ironisch bemerkte: „Wenn die Welt einmal untergehen sollte, ziehe ich nach Wien, denn dort passiert alles 50 Jahre später&#8230;“</p>
<p> <strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p> <strong>Schauraum „Mahler in Österreich“</strong></p>
<p>Mahler ist im „Haus der Musik“ im 1. Bezirk ein eigener Raum gewidmet, der von seinem Großneffen Peter Mahler gestaltet wurde. Freunde der zeitgenössischen Bildenden Kunst finden hier Arnulf Rainers „Totenmaskenübermalung Gustav Mahlers“.</p>
<p>Haus der Musik<br />
Seilerstätte 30<br />
1010 Wien<br />
Tel. +43 1 513 48 50<br />
Fax. +43 1 513 48 50 48<br />
<a title="Haus der Musik" href="http://www.hdm.at" target="_blank">http://www.hdm.at</a><br />
info@hdm.at</p>
<p><strong>Komponierhäuschen/Museum in Maiernigg</strong></p>
<p>Infos: Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt<br />
Theaterplatz 3<br />
A-9020 Klagenfurt<br />
Tel. +43/463/ 537 5632<br />
<a title="Gustav Mahler Museum" href="http://www.gustav-mahler.at" target="_blank">http://www.gustav-mahler.at</a> <br />
gustav.mahler.museum@chello.at</p>
<p><strong>Komponierhäuschen am Attersee</strong></p>
<p>Familie Föttinger<br />
Seefeld 14<br />
A- 4853 Steinbach am Attersee<br />
Tel.: +43 7663 8100<br />
Fax: +43 7663 810042<br />
<a title="Gustav Mahler Steinbach" href="http://www.mahler-steinbach.at" target="_blank">http://www.mahler-steinbach.at</a></p>
<p><em><strong>Arnold Schönberg Center</strong></em></p>
<p>Musikmanuskripte des Komponisten befinden sich im Archiv des Arnold Schönberg Centers, das übrigens ein wahrer Geheimtipp für Musikkenner ist.   </p>
<p><em><a href="http://www.schoenberg.at/">www.schoenberg.at</a></em><em></em></p>
<p><em><strong>Friedhof Grinzing</strong></em><em> </em></p>
<p>Wer Mahler an seiner letzten Ruhestätte besuchen will, fährt auf den Friedhof Grinzing. Hier sind Mahler und seine Tochter Maria Anna begraben, schräg gegenüber von Mahlers Frau und Witwe Alma Mahler-Werfel und deren Tochter Manon Gropius.<em></em></p>
<p><em>An den langen Lüssen 33<br />
</em><em>1190 Wien</em></p>
<p><em>Quelle: <a title="Österreich Werbung" href="http://www.austriatourism.com" target="_blank">www.austriatourism.com</a></em></p>
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		<title>Gustav Mahler -Sein Werk</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 20:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gwg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Mahler]]></category>

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		<description><![CDATA[Gustav Mahlers Werk ist geprägt vom Gegensatz zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen irdisch-sinnlicher und geistig-übersinnlicher Welt. Mit Stilbrüchen und ironischen Anspielungen schlug Gustav Mahler die Brücke vom 19. ins 20. Jahrhundert. Seine zehn Sinfonien und Liederzyklen markieren einen Wendepunkt der Musikgeschichte. Und das, obwohl sich Mahler nur zwei Monate im Jahr dem Komponieren widmete, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gustav Mahlers Werk ist geprägt vom Gegensatz zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen irdisch-sinnlicher und geistig-übersinnlicher Welt. </strong></p>
<p>Mit Stilbrüchen und ironischen Anspielungen schlug Gustav Mahler die Brücke vom 19. ins 20. Jahrhundert. Seine zehn Sinfonien und Liederzyklen markieren einen Wendepunkt der Musikgeschichte. Und das, obwohl sich Mahler nur zwei Monate im Jahr dem Komponieren widmete, in den Sommerferien. Dabei diente ihm vor allem die Natur als Inspirationsquelle. In Steinbach am Attersee zog sich Mahler während der Sommerfrische zum Komponieren zurück. Hier entstand in seinem berühmten Komponierhäuschen die 2. und 3. Sinfonie.</p>
<p>Den Großteil seiner Werke schuf Mahler allerdings in der „Villa Mahler“ in Maiernigg am Wörthersee in den Sommern 1900 &#8211; 1907. Dort schrieb er die 4., 5., 6., 7., und 8. Sinfonie und die „Kindertotenlieder“. Noch heute inspirieren Mahlers emotionale Klangwelten Filmkomponisten wie etwa Ennio Morricone und John Williams.</p>
<p>Gustav Mahler verstand sich als Mittler zwischen den Sphären. Sein Selbst-verständ¬nis kleidete er einmal in die Worte: „Man ist sozusagen selbst das Instrument, auf dem das Universum spielt.“ Dem entspricht sein Schwanken zwischen den Extremen des Ausdrucks, zwischen Bodenständigkeit und Transzendenz, Todesnähe und Euphorie, Tragik und Groteske. Dieses Nebeneinander der unterschiedlichsten musikalischen Idiome schließt den schlichten Volksliedton ebenso ein wie die strengste Polyphonie.</p>
<p><strong>1. Symphonie</strong></p>
<p>Ein Hauch von Melancholie und schmerzlicher Schönheit durchzieht Gustav Mahlers 1. Symphonie. Der ganze unverwechselbare Mahler’sche Tonfall ist bereits hier voll ausgebildet. Mahler war sich bewusst, mit seiner Musik Neuland zu beschreiten. Einem Jugendfreund schrieb er über seine 1. Symphonie: „Wahrscheinlich bist Du der einzige, dem darin an mir nichts neu sein wird; die anderen werden sich wohl über manches wundern!“ Die Uraufführung 1889, nach vierjähriger Arbeit an der Komposition, geriet dann auch zu einem Fiasko.</p>
<p><strong>2. Symphonie</strong></p>
<p>Der 2. Symphonie, komponiert während sechs Jahren, wobei der größte Teil während zweier Sommeraufenthalte 1893 und 1894 in Steinbach am Attersee entstand, fügte Gustav Mahler Sopran- und Altsolo und gemischten Chor bei und vertonte Worte von Klopstock, Verse aus des Knaben Wunderhorn sowie eigene Dichtungen. Mahler selbst berichtete, das sich der entscheidende Impuls, nach dem er so lange suchte, während der Trauerfeiern für den verstorbenen Dirigenten Bülow einstellte. „Die Stimmung, in der ich dasaß und des Heimgegangenen gedachte, war so recht im Geiste des Werkes, das ich damals mit mir herumtrug. – Da intonierte der Chor von der Orgel den Klopstock-Choral ‚Auferstehn!’ – Wie ein Blitz traf mich dies und alles stand ganz klar und deutlich vor meiner Seele. Auf diesen Blitz wartet der Schaffende, dies ist ‚die heilige Empfängnis’! Was ich damals erlebte, hatte ich nun in Tönen zu erschaffen.“<br />
Die Uraufführung 1895, die Mahler aus eigenen Mitteln bestreiten musste, fiel bei der Kritik durch, hatte aber beim Publikum einen durchschlagenden Erfolg und begründete Mahlers Ruhm als Komponist.</p>
<p><strong>3. Symphonie</strong></p>
<p>Schon bei der ersten Annäherung überwältigt das Ausmaß von Mahlers 3. Symphonie, die 1892 begonnen und in ihren größten Teilen in den Sommern der Jahre 1895/96 in Steinbach am Attersee vollendet wurde. Die Aneinanderreihung disparater Stimmungen und verschiedener musikalischer Idiome gab zu den widersprüchlichsten Deutungen Anlass. Mahler selbst charakterisierte seine 3. Symphonie – und damit auch sein gesamtes symphonisches Schaffen – mit den Worten: „Symphonie heißt mir eben: mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen. Der immer neue und wechselnde Inhalt bestimmt seine Form von selbst.“</p>
<p><strong>4. Symphonie</strong></p>
<p>Nach den beiden vorangegangenen Symphonien überraschte – und überforderte – Gustav Mahler sein Publikum 1901 bei der Uraufführung seiner 4. Symphonie erneut. Das an verschiedenen Orten in Bad Aussee, Maiernigg und Wien komponierte Werk scheint in der Abkehr vom spätromantischen Pathos und der Hinwendung zu einer klassizistischen Formsprache – wenngleich Mahler’scher Prägung – einen Bruch zu den bisherigen Symphonien darzustellen. Die 4. Symphonie bildet demnach nicht nur den Abschluss der eng mit der Poesie der Wunderhorn-Lieder verknüpften Vorgängerwerke, sondern schließt als „Epilog im Himmel“ unmittelbar an die 3. Symphonie an. „Es ist die Heiterkeit einer höheren, uns fremden Welt darin“, die aber, wie Mahler gleichwohl hinzufügt, „für uns etwas Schauerlich-Grauenvolles hat.“</p>
<p><strong>5. Symphonie</strong></p>
<p>Ab 1901 hatte sich für Gustav Mahler ein fester Arbeitsrhythmus etabliert: Das Jahr über arbeitete er als Leiter der Wiener Hofoper, die Sommermonate widmete er seiner Kompositionstätigkeit. So entstand die 5. Symphonie 1901 und 1902 in Maiernigg am Wörthersee in dem kleinen Komponierhäuschen, das, abseits der Villa gelegen, ungestörte schöpferische Arbeit ermöglichte. Mit der 5. Symphonie schrieb Mahler erstmals reine Instrumentalmusik, ohne Bezugnahme auf einen vorgegebenen Gedichtzyklus. 1902 heiratete Mahler Alma Schindler und etwas von dem Glück der frühen Jahre spiegelt sich im Adagietto für Streicher und Harfe. Ein tiefer Riss scheint durch dieses Werk zu gehen. Schroff und scheinbar unvermittelt treffen darin die Gegensätze aufeinander. Die Arbeit an diesem Werk stellte an seinen Komponisten enorme Herausforderungen. Bis zu seinem Tod fügte er immer wieder neue Änderungen in der Partitur ein. Aber auch seinem Publikum hatte Mahler wieder einmal zuviel abverlangt, so dass er anlässlich einer Aufführung resigniert bemerkte: „Die Fünfte ist ein verfluchtes Werk. Niemand capiert sie.“</p>
<p><strong>6. Symphonie</strong></p>
<p>„Wie gepeitscht“ – „Wie wütend dreinfahren“ – „Wie ein Axthieb“ schrieb Gustav Mahler als Spielanleitungen in die Partitur seiner 6. Symphonie, die 1903 und 1904 in Maiernigg entstand. Es spricht vieles dafür, dass Mahler mit dieser Symphonie seine „klassische“ schreiben wollte, doch endet auch dieses Werk Mahlers, für den komponieren gleichbedeutend war mit schonungsloser Selbsterforschung, weit jenseits der Horizonte, die er sich an ihrem Beginn setzte. Von dieser Symphonie, die Zemlinsky Mahlers „Eigentliche“ nannte, äußerte Mahler, sie werde „Rätsel aufgeben, an die sich nur eine Generation heranwagen darf, die meine ersten fünf in sich aufgenommen und verdaut hat.“</p>
<p><strong>7. Symphonie</strong></p>
<p>Der Gedanke, dass die Musik dem Traum und dem Unbewussten verbunden und somit befähigt sei, Wahrheiten auszusprechen, die jenseits der Vernunft lagen, bestimmte die ganze Romantik. Aber zuweilen gemahnt die Musik von Mahlers 7. Symphonie, entstanden am Wörthersee in den Sommermonaten 1904/1905 an Goyas Radierung „Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“. Aus tiefer Verzweiflung findet die Musik dennoch immer wieder zu Augenblicken verklärter Ruhe. Der Musiker, schrieb Mahler, gleiche einem Nachtwandler. „Er weiß nicht, welchen Weg (vielleicht an schwindelnden Abgründen vorbei) er schreitet, aber er geht dem fernen Lichte zu – ob dies das ewig strahlende Gestirn oder ein lockendes Irrlicht ist!“</p>
<p><strong>8. Symphonie</strong></p>
<p>1906 war Mahler in den Sommerferien nach Maiernigg am Wörthersee aufgebrochen, „mit dem festen Vorsatz, mich in diesen Ferien (…) recht auszufaulenzen und Kräfte zu sammeln. Beim Eintritt in das altgewohnte Arbeitszimmer packte mich der spiritus creator und schüttelte und peitschte mich acht Wochen lang, bis das Größte fertig war.“ Die Uraufführung der „Symphonie der Tausend“ war ein Ereignis wie kein anderes zuvor in der Geschichte der Aufführungen seiner Werke und brachte Mahler den ersten großen Erfolg nach der Aufführung der 2. Symphonie. Mahler selbst schrieb über die Komposition: „… es ist das Größte, was ich bis jetzt gemacht … Denken Sie sich, dass das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen.“</p>
<p>Das Lied von der Erde</p>
<p>In einer Zeit schwerer persönlicher Krisen – 1907 starb Mahlers Tochter Anna, im selben Jahr wurde bei Mahler ein schwerer Herzfehler diagnostiziert – wollte Gustav Mahler das Schicksal selbst überlisten. Sowohl Beethoven als auch Schubert, Dvořák und Bruckner hatten jeweils nur neun Symphonien geschrieben, ehe sie starben und so begann Mahler, der stets dem Mystizismus und Wunderglauben anhing, statt mit der Arbeit einer 9. Symphonie mit der Vertonung von Nachdichtungen chinesischer Naturlyrik. Was so entstand, zählte Mahler „zum Persönlichsten“, das er „bis jetzt gemacht habe.“ Es sind Gesänge von einer verzweifelten Liebe zum Dasein, von existenzieller Einsamkeit, von Tod und Abschied nehmen, aber auch von der Gewissheit einer anderen Welt, die hinter der Sichtbaren zu ahnen ist.</p>
<p><strong>9. und 10. Symphonie</strong></p>
<p>Während Mahlers physische Kräfte allmählich nachließen, erreichte seine Kreativität einen letzten Höhepunkt. Die 9. Symphonie wurde als einziges symphonisches Werk dieser Größenordnung innerhalb eines Jahres – 1909 – vollendet. Das einleitende Andante ist das außergewöhnlichste Stück Musik, das Mahler je komponierte. Dem letzten erschöpften Zusammenbruch des Orchesters folgen in den Stimmen der Blechbläser und Pauken die Anfangsmotive des Satzes, unheilverkündende Zeichen des Todes.<br />
Im Partitur-Entwurf finden sich zahlreiche Notizen, die erkennen lassen, dass Mahler mit diesem Werk Erinnerungen und Abschiedsgedanken verband. So sind im 1. Satz die Ausrufe notiert: „O Jugendzeit! Entschwundene! O Liebe! Verwehte!“ und „Leb’ wol! Leb’ wol!“ Die Uraufführung hat Mahler nicht mehr erlebt.</p>
<p>Von seiner 10. Symphonie konnte er nur noch die Gesamtkonzeption skizzieren, ehe ihn der Tod ereilte.</p>
<p><object style="width: 425px; height: 344px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hIBFLGe-0s8" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 425px; height: 344px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.youtube.com/v/hIBFLGe-0s8" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Quelle: <a title="Österreich Werbung" href="http://www.austriatourism.com" target="_blank">www.austriatourism.com</a></p>
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		<title>Gustav Mahler &#8211; Sein Leben</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 20:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gwg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Mahler]]></category>

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		<description><![CDATA[Gustav Mahler (1860-1911) „Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten.“ Gustav Mahler – Sein Leben Gustav Mahler wurde im Juli 1860 als Kind jüdischer Eltern in Kalischt, heutige Tschechische Republik, geboren. Als zweitältestes von insgesamt 14 Kindern verbrachte er seine Jugendjahre überwiegend in der mährischen Stadt Iglau. Mahler war hochbegabt: Mit sechs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gustav Mahler (1860-1911)</strong></p>
<p><strong>„Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten.“</strong></p>
<p><strong>Gustav Mahler – Sein Leben</strong></p>
<p>Gustav Mahler wurde im Juli 1860 als Kind jüdischer Eltern in Kalischt, heutige Tschechische Republik, geboren. Als zweitältestes von insgesamt 14 Kindern verbrachte er seine Jugendjahre überwiegend in der mährischen Stadt Iglau. Mahler war hochbegabt: Mit sechs Jahren gab bereits Musikunterricht und mit 15 ging er ans Konservatorium nach Wien. Gerade einmal 20, begann er eine beispiellose Karriere als Dirigent und Operndirektor. Über Laibach, Kassel, Prag, Leipzig, Budapest und Hamburg führte ihn sein Weg schließlich nach Wien an die Hofoper, die heutige Staatsoper.</p>
<p>Während seiner Wiener Jahre 1897-1907 war Gustav Mahler auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Im bis dahin traditionellen Opernbetrieb leitete er bahnbrechende Reformen ein: Er räumte auf mit antiquierten Bühnendekorationen und starr posierenden Sängern. Er fügte Bühnenbild, Handlung und Musik zu einem dramatischen Ganzen zusammen; seine Neuerungen waren der Beginn der modernen Operninszenierung.</p>
<p>In Wien erfüllten sich aber auch Mahlers private Sehnsüchte. Er ließ sich taufen und konvertierte zum Katholizismus, auch aus Furcht vor antisemitischen Hindernissen. Im März 1902 heiratete er Alma Schindler, die er leidenschaftlich verehrte. Sie war von Mahler als Persönlichkeit und Dirigent fasziniert. Obwohl Alma selbst Künstlerin war und im Umfeld von Gustav Klimt und Max Klinger aufgewachsen war, bestand Mahler darauf, dass Alma sich nur mehr ihren Aufgaben als Ehefrau und Mutter widmete.<br />
Mit den beiden Töchtern Maria Anna (*1902) und Anna Justine (*1904) verbrachte das Ehepaar die Sommermonate gemeinsam. Mahler war während dieser Zeit aber so vollkommen in seine Kompositionen vertieft, dass sie nur selten etwas gemeinsam unternahmen. Auch der tragische Tod der älteren Tochter im Jahr 1907 verstärkte die Bindung zwischen Gustav und Alma Mahler nicht.</p>
<p>1908 wechselte Mahler an die Metropolitian Opera in New York, kehrte aber 1911 nach Wien zurück, wo er am 18. Mai desselben Jahres starb. Alma Mahler spielte später als Gastgeberin eines Künstlersalons eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft, heiratete den Architekten Walter Gropius und später den Dichter Franz Werfel, ließ sich jedoch bis ans Lebensende als „Witwe Gustav Mahlers“ feiern.</p>
<p>Quelle: <a title="Österreich Werbung" href="http://www.austriatourism.com" target="_blank">www.austriatourism.com</a></p>
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		<title>Gustav Mahler Gedenkjahre 2010/2011</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 20:41:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten.“ Gustav Mahler gilt als Wegbereiter der Moderne und hat mit seinem Oeuvre seine Zeit geprägt. Anlässlich der Gedenkjahre 2010/2011 finden Sie hier einen Überblick über Gustav Mahlers Leben, Werk und Zeitgenossen. Spezielle kulturelle Veranstaltungen anlässlich seines 150. Geburtstages 2010 können Sie ebenfalls hier aktuell abrufen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten.“</p>
<p>Gustav Mahler gilt als Wegbereiter der Moderne und hat mit seinem Oeuvre seine Zeit geprägt.</p>
<p>Anlässlich der Gedenkjahre 2010/2011 finden Sie hier einen Überblick über Gustav Mahlers Leben, Werk und Zeitgenossen. Spezielle kulturelle Veranstaltungen anlässlich seines 150. Geburtstages 2010 können Sie ebenfalls hier aktuell abrufen.</p>
<p>Die Österreich Werbung hat überdies eine Spezial CD Edition für Kunden und Partner zu Gustav Mahler mit Angelika Kirchschlager produziert. Hier finden Sie das Making-of</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-Yk4q2PiAR0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/-Yk4q2PiAR0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Quelle: <a title="Österreich Werbung" href="http://www.austriatourism.com" target="_blank">www.austriatourism.com</a></p>
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		<title>MAHLER Contemporary</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 19:56:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kärnten: Zeitgenössische Variationen zum Thema Mahler in Klagenfurt Neu interpretiert: Das Musikforum Viktring-Klagenfurt verfrachtet beim Musik-, Kunst- und Medienfestival „MAHLER Contemporary“ die Kompositionen des Meisters in die Moderne. Die Festspiele zu Ehren des Wegbereiters der musikalischen Avantgarde, der einige schaffensreiche Sommer am Wörthersee verbrachte (1901-07), gehen von 9. bis 18. Juli 2010 im Stift Viktring [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kärnten: Zeitgenössische Variationen zum Thema Mahler in Klagenfurt</strong></p>
<p>Neu interpretiert: Das Musikforum Viktring-Klagenfurt verfrachtet beim Musik-, Kunst- und Medienfestival „MAHLER Contemporary“ die Kompositionen des Meisters in die Moderne.</p>
<p>Die Festspiele zu Ehren des Wegbereiters der musikalischen Avantgarde, der einige schaffensreiche Sommer am Wörthersee verbrachte (1901-07), gehen von 9. bis 18. Juli 2010 im Stift Viktring sowie beim Mahler-Komponierhäuschen in Maiernigg über die Bühne. Die Konzertbesucher können speziell zu den Veranstaltungen des Festivals auf dem Wasserweg anreisen, dank Einbeziehung der Wörthersee-Schifffahrt.</p>
<p>Das programmatische Konzept der Konzerte fokussiert zeitgenössische Mahler-Adaptionen aus Jazz und Klassik. Zum Beispiel widmet sich das Vienna Art Orchester zum Auftakt am 9. Juli 2010 dem Thema „Mahler &amp; More“. Das Paul Gulda Ensemble interpretiert Friedrich Guldas „Galgenlieder“ nach Morgenstern und Mahler (15.7.). „Klezmer Zajt“ mit Sänger und Gitarrist Manfred Lemm ist am 16. Juli 2010. „Mahler-Stimmen“ erklingen zum Abschluss des Meisterkurses Gesang bei Helena Lazarska (17.7.). Zu den musikalischen Darbietungen gesellt sich Visuelles wie die Ausstellungen „Mysterious Traveller“ des Klagenfurter Künstlers Pepo Pichler und „Bilder einer Symphonie“ des Medienkünstlers Johannes Deutsch. „Mahler-Vision“ nennt sich die interaktive Video-Performance zu einer Mahler-Symphonie, die am 13. Juli über die Bühne geht. Zum Abschluss präsentieren die Teilnehmer des Workshops bei Komponist Bertl Mütter „Mahler-Stationen“ beim Komponierhäuschen in Maiernigg.</p>
<p>Der „MAHLER-Kulturbus“ verbindet im Sommer über die Grenzen hinweg Wirkungsstätten des großen Symphonikers in Kärnten, Italien und Slowenien. Die Buslinie auf Mahlers Spuren befördert Musikkenner zu Konzertveranstaltungen wie beispielsweise zu den Mahler-Musikwochen in Dobbiaco (Toblach) in Südtirol, einem weiteren Sommerdomizil des Komponisten.</p>
<p>Musikforum Viktring-Klagenfurt, Werner Überbacher<br />
E-Mail: wernerueb@yahoo.de<br />
Web: <a title="Musikforum Klagenfurt" href="http://www.musikforum.at" target="_blank">www.musikforum.at</a><br />
T.: +43/(0)463/28 22 41</p>
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