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Was im Preis eines Skitickets alles enthalten ist

| Februar 2010 | Kommentare 0

Was im Preis eines Skitickets alles enthalten ist

Skipasspreise mögen manchmal als überteuert erscheinen. Bedenkt man aber, was darin für Zusatzleistungen enthalten sind, relativiert sich der Preis.

Der Preis für Tagesskipässe in Tirol variiert zwischen € 20,50 für die Bahnen des Zwölferkopfs am Achensee bis € 43,50 in einem Top-Skigebiet wie St. Anton am Arlberg. Er ist also stark abhängig von der Größe und der Lage des Skigebietes. Mit dem Kauf eines Tagestickets können Skifahrer und Snowboarder sich von 8.30 bis 16.30 Uhr auf den Skipisten tummeln. Das entspricht im günstigsten Fall einem Stundenpreis von € 2,5 und im teuersten Fall kostet eine Stunde Skifahren € 5,4 – ein durchaus sportlicher Preis für ein sicheres Pistenvergnügen. Das wird vor allem dann deutlich, wenn man bedenkt, dass ein zwanzigminütiger Pferderitt schon € 20,00 kostet oder man für eine Runde Wasserski um € 12,00 berappen muss.

Keine reine Eintrittskarte
Der Kauf eines Skipasses beinhaltet aber wesentlich mehr, als der Gast auf den ersten Blick wahrnimmt – er kauft ein ganzes Leistungspaket. Dazu gehören Maßnahmen zur permanenten Verbesserung, Wartung und Instandhaltung aller Anlagen im Skigebiet. Die Beschneiung, die Präparierung und Pflege von Pisten, Loipen und Funparks und das Bereitstellen immer besserer und komfortablerer Liftanlagen stehen an erster Stelle, um die Qualität des Skigebietes zu sichern. Mittlerweile können ca. 75% der Pisten eines Skigebietes künstlich beschneit werden und in den meisten Skigebieten sind modernste Liftanlagen in Betrieb. Der Komfort der Anlagen reicht von verkürzten Wartezeiten bis hin zu beheizten Sitzen.

Gerade für die Sicherheit von Kindern werden in Tirol Maßstäbe gesetzt. 2009 ging in Serfaus-Fiss-Ladis zum Beispiel die weltweit erste kindersichere Familien-Sesselbahn in Betrieb. Die Familienbahn Gampen erleichtert den Kindern den Einstieg in den Sessellift, indem sich die Bahn an die Größe der Kinder anpasst. So kann auch der kleinste Passagier bequem und sicher Platz nehmen. Infos: http://www.serfaus-fiss-ladis.at/. Im Pitztal, im Skigebiet Rifflsee, wurde eine neuartige Sesselkonstruktion eingeführt, die es Familien mit bis zu fünf Kindern erlaubt, sicher und ohne Stress mit der Bahn ins Skigebiet zu fahren. Der Schließbügel bei der neuen Sunnalmbahn schließt und öffnet automatisch, was ein sicheres Ein- und Aussteigen gewährleistet. Infos: http://www.pitztaler-gletscher.at/. Aber das ist längst noch nicht alles, was an Infrastruktur und Leistung über den Preis eines Skitickets finanziert wird. Die Pistensicherung, Hinweistafeln, Leitsysteme und Lawinenschutz werden ebenso durch Einnahmen aus den Skipässen finanziert, wie auch Parkplätze und Gratis-Skibusse. Bei der Kalkulation von Skipasspreisen schlagen sich also auch Investitionen in Sicherheit und Komfort für die Gäste sowie in die Schneesicherheit zu Buche. 

Viele verschiedene Tickets
Die Seilbahnen richten ihre Preisgestaltung sehr stark nach den Faktoren Zielgruppe und Zeit. So fahren Kinder bis 6 Jahre, manchmal sogar bis 10 Jahre, fast überall gratis. Außerdem gibt es in nahezu jedem Skigebiet spezielle Tarife für Jugendliche. Familien bekommen Vergünstigungen, genauso wie Senioren. Außerdem gibt es nahezu überall die Möglichkeit, einen Skipass für nur ein paar Stunden zu erwerben. All diese Preismodelle sind möglich, weil sie von den Normaltarifen getragen werden.

Hohe Investitionen
Im Jahr 2009 wurden in Tirol 245 Mio. Euro in die Skigebiete investiert, in den vergangenen drei Jahren waren es gar über eine Milliarde Euro. Die Investitionen der Seilbahnen in Tirol ziehen es nach sich, dass die heimischen Skigebiete zu den Besten der Welt zählen. In puncto Schneesicherheit, Komfort der Liftanlagen und Vielfältigkeit des Pistenangebotes weisen die Skigebiete Tirols einen sehr hohen Standard auf.

Darüber hinaus sollte man auch nicht vergessen, dass gerade in den letzten Jahren die Energiepreise und die Personalkosten stark gestiegen sind. Die Tiroler Seilbahnen beschäftigen im Winter ca. 8.600 Personen, denn jeder Funpark braucht einen Shaper, jede Piste muss präpariert werden und jedem Kind wird geholfen, auf den Lift zu klettern. „Mit etwa 270 Millionen Beförderungen pro Jahr steht Tirol an dritter Stelle der Welt. Nur in ganz Frankreich und in der gesamten Schweiz werden mehr Skifahrer befördert als im kleinen Tirol”, erklärt Josef Ölhafen von der Fachgruppe Seilbahnen der Wirtschaftskammer Tirol. Die Investitionen können gerechtfertigt werden, wenn man bedenkt, dass für Skifahrer die Schneeverhältnisse, das Pistenangebot und der Preis der Unterkunft die wichtigste Rolle bei der Wahl der Winterdestination darstellen. Dies ergab eine MANOVA-Befragung von über 5.600 österreichischen und deutschen Skifahrern.

Tirol Werbung
Georg Schöpf
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