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Schmausen wie Gott in Innsbruck | Hotelbewertung4you.at

Schmausen wie Gott in Innsbruck

| Februar 2010 | Kommentare 0

Schmausen wie Gott in Innsbruck

Die Vielfalt der regionalen und Internationalen Küche genießen. Die Waage zwischen Weltoffenheit und regionalen Besonderheiten zu halten ist das A und O bei der Formung eines unverwechselbaren Profils. Eine ganze Reihe von Innsbrucker Gastronomiebetrieben setzt deshalb auf die harmonische Verbindung von Tiroler Gastlichkeit, gediegenem Ambiente und zeitgemäßer Küche, die um ihre Wurzeln weiß.

Tiroler Ambiente und einen überwältigenden Ausblick bietet die Alpen Lounge Seegrube & Hafelekar, auf 1.905 bzw. auf 2.256 Metern Seehöhe mitten im Ski- und Wandergebiet der Nordkette gelegen. In den mit der neuen Hungerburgbahn und der kürzlich restaurierten Nordkettenbahn erreichbaren Restaurants speist man im Self-Service- oder im First-Class-Bereich vor der atemberaubenden Kulisse der Tiroler Berglandschaft. Für Feiern und Tagungen können zwei Räume im Obergeschoss des Restaurants Seegrube gebucht werden. Am Freitag lädt „Ride & Dine“ ab 18.00 Uhr zum abendlichen Ausflug mit heimischen und anderen Köstlichkeiten. Themenwochen wie das typische Tiroler „Törggelen“ im Herbst runden das Menüangebot ab.

Auf halbem Weg dorthin – sozusagen beim Umsteigen von der einen in die andere Bahn – befindet sich das
Café Wolke 7. An der ehemaligen Milchbar mit der schlichten dunklen Täfelung und den großen Fensterscheiben wurden bei der Neugestaltung nur wenige Eingriffe vorgenommen. Trotzdem wirkt das tagsüber und abends geöffnete Café nun auf einladende Weise modern und kann vor allem auch durch gutes Tiroler Essen wie Kasspatzeln (Käsespätzle) oder verschiedene süße Strudel überzeugen.

Einen ähnlichen Weg beschritten die Prämonstratenser von Stift Wilten, in deren Besitz sich eines der ältesten „echten“ Gasthäuser der Innenstadt, das ehemalige Gasthaus Steden, befindet. Die großen Räume des nun als Gasthaus Anich geführten Hauses wurden renoviert, die geschnitzten Holztäfelungen restauriert. In der hellen, freundlichen Gastwirtschaft serviert man Zillertaler Ofenleber, Tiroler G’röstl und viele andere Spezialitäten in ausgezeichneter Qualität und zu durchaus „christlichen“ Preisen. Schöne Täfelungen und mittelalterliche Gewölbe bilden auch im Restaurant Ottoburg, im Restaurant/Hotel Goldener Adler und im Restaurant und Romantikhotel Schwarzer Adler jenen gediegenen Rahmen, der wohl am besten zu Tiroler Küche auf hohem Niveau passt. Die drei mehrere hundert Jahre alten Häuser können auf eine lange Geschichte zurückblicken und auf die Referenzen berühmter Gäste verweisen: So verrät eine Marmortafel am Eingang des Goldenen Adlers, dass schon Kaiser Joseph II., Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe und viele andere hier Durst und Hunger stillen konnten.

Nur wenige Schritte entfernt überzeugt seit Kurzem das Restaurant Bar Löwe mit gut gekochter typisch österreichischer Küche. Kalbswangerln und Palatschinken, Blutwurstnockerln und Saftgulasch finden sich hier neben saisonalen Gerichten auf der Speisekarte. Schick eingerichtet laden das Restaurant im ersten Stock und die Bar im Erdgeschoss dazu ein, vom Amuse gueule bis zum letzten Gläschen vor dem Schlafengehen einen gelungenen Abend zu genießen.

Wer es gediegener mag, ist im Restaurant Stiftskeller an der richtigen Adresse, das sich in einem Trakt der Innsbrucker Hofburg befindet. Der traditionsreiche Gastbetrieb wurde vor wenigen Jahren renoviert und wird seither vom Augustinerbräu München geführt. Nun speist man in dem Restaurant mit seinen großzügigen, gemütlich eingerichteten Räumen im Erdgeschoss und Keller, seinem Gastgarten und dem barocken Prunksaal im ersten Stock gutbürgerlich. Eine gelungene Mischung aus Tiroler und bayerischer Gastlichkeit, bei der ausgezeichnet gekochte Speisen von köstlichem Bier begleitet werden, lässt einen hier fröhlich (und ausdauernd) Einkehr halten.

Ebenfalls in der Hofburg gelegen, verströmt das Restaurant Sacher das Flair der Kaiserzeit und sorgt auch kulinarisch für nostalgische Gefühle. Der Blick auf die Speisenkarte – mit Tafelspitz, Backhendl und anderen Delikatessen – lässt an die Tafelfreuden bei Hofe denken. Stadtspaziergänger schätzen das durchgehend warme Speisenangebot, Opern- und Theaterbesucher außerdem die Küchenöffnungszeiten bis 23.30 Uhr, und Naschkatzen freuen sich über die Original Sachertorte, die zum Nachtisch selbstverständlich nicht fehlen darf.

Von ganz anderer – nämlich studentischer – Prägung ist ein ganzer pfiffiger bis nobler Restaurantbezirk, der vor einigen Jahren mit der Errichtung der Sozialwissenschaftlichen Universität entstand. In deren Erdgeschoss hat eine Reihe von Lokalen Platz gefunden, darunter die beiden italienischen Restaurants Solo Vino und Solo Pasta, in denen nicht nur von Antipasti über Spaghetti bis zu den viel geliebten Dolci alles Italienische auf den Teller kommt, sondern auch der eine oder andere gute Tropfen ins Glas. Die große Weinauswahl gibt’s übrigens – wenn man das gelungene Diner noch stilvoll ausklingen lassen möchte – auch für zu Hause.

Nicht studentische Unterhaltung, sondern Tiroler Bauerntheater waren früher im Exl-Keller des Gasthauses Löwenhaus beheimatet. Das unter dem Landesfürsten Ferdinand II. errichtete Haus für die Unterbringung der Löwen, die man in der Renaissance für Tierkämpfe hielt, brannte im 17. Jahrhundert ab und wurde 1714 als Brauereibetrieb wieder errichtet. An diese Tradition anknüpfend, ist das Löwenhaus heute ein beliebtes Gasthaus mit großem sonnigem Gastgarten, saisonaler und Tiroler Küche, Spezialitätenwochen und Grill mitten im Lokal.

Doch nicht alle historischen Orte, die zum Essen einladen, haben einen höfischen oder gastronomischen Hintergrund. Die Glasmalerei befindet sich, wie der Name schon sagt, in jenem Teil einer Glasmanufaktur, der früher der Ausstellung von Kirchenfenstern diente. In dem bildschön verzierten Gewölbe in der Glasmalereistraße serviert man heute edle Weine und delikate Speisen zu guter Musik, und laue Sommerabende vergehen im einladenden Gastgarten nur allzu schnell.

Eine Ausnahmeerscheinung in der Innsbrucker Gastronomie ist das Restaurant Burkia in der Nähe des Flughafens bei den Sporthallen des Sporthotels Penz am Fürstenweg. Aber statt eines Mauerblümchendaseins als Sportstüberl zu fristen, überzeugt das Burkia schon auf den ersten Blick durch seine schlichte, edle Ausstattung und die großzügige Terrasse. Das Lokal, das seit mehr als 25 Jahren als Familienbetrieb geführt wird, besticht durch die geglückte Gratwanderung zwischen traditionellen Gaumenfreuden und Ausflügen in internationale Gefilde. Die guten Dinge, die hier serviert werden, vom Strudel bis zum hausgemachten Salatdressing, stehen übrigens auch zum Mitnehmen bereit – damit man die Tiroler Gastlichkeit auch mit nach Hause nehmen kann.

Quelle: www.innsbruck.info

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Kategorien: Kulinarik

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