Naturnaher Abenteuersommer Pitztal
sg | Februar 2010 | Kommentare 0
Auf Pitztals Klettersteigen unterwegs, mit Pitzi auf Tour oder ganz bequem auf den Gletscher mit der höchsten Seilbahn Österreichs: Das Pitztal bietet sowohl Sportlern als auch Familien unzählige Möglichkeiten für einen Bergsommer voller Abenteuer.

Foto: © Tirol.at
Plätschernde Gebirgsbäche und blühende Almwiesen: Das Pitztal bietet im Sommer Naturerlebnis pur. Während die Kleinen mit Pitzi’s Kinderclub die Alpen erkunden, finden Erwachsene auf unzähligen Wanderrouten, bewirtschafteten Almen und Berghütte oder im Naturpark Kaunergrat ihr ganz persönliches Stück unberührte Bergwelt. In den zahlreichen Kletterparks sowie beim Rafting, Canyoning, Paragleiten oder Bungy-Jumpen kommen auch Adrenalin-Junkies auf ihre Kosten – ganz gemütlich geht es hingegen mit der höchsten Seilbahn Österreichs zum Gletscher auf 3.440 Meter Höhe.
Unvergessliche Bergerlebnisse in Pitzi’s Kinderclub
Heute zur Schatzsuche in der freien Natur, morgen erste Versuche beim Kinderklettern: Zusammen mit Pitzi, dem Maskottchen des Kinderclubs, erkunden Kin-der die spannende Bergwelt. Die kostenlose Kinderbetreuung von Montag bis Freitag gibt den Eltern Zeit für unabhängige Unternehmungen – und den Kleinen die Möglichkeit, zusammen mit Gleichaltrigen auf Abenteuertour zu gehen. Minis von drei bis sechs Jahren und Maxis von sieben bis vierzehn werden in getrenn-ten Gruppen mit pädagogisch ausgebildetem Personal und altersgerechtem Programm betreut. Ob beim Wildwest-Tag mit Kinderreiten am Montag, dem Schnupperklettern am Mittwoch oder der Schatzsuche am Freitag: Für tägliche Abenteuer ist gesorgt. Besonders günstig wird der Familienurlaub mit einer indi-viduell buchbaren Pauschale des Tourismusverbands. Sieben Übernachtungen in der Ferienwohnung sind für zwei Erwachsene und zwei Kinder bis zehn Jahren inklusive Abenteuerprogramm in Pitzi’s Kinderclub, kostenlosem Wanderbus und geführten Wanderungen bereits ab 299 Euro buchbar.
Traditionelle Kulturlandschaft am Kaunergrat
Was die Bergbauern bei der Bewirtschaftung der steilen Wiesen und Almen rund um den Kaunergrat leisten, ist Landwirtschaft extrem – nur durch uralte Kultur-techniken und schweißtreibende Handarbeit lassen sich die täglichen Herausfor-derungen meistern. Nahezu 100 Prozent der Nutzfläche wird auf traditionelle Weise bewirtschaftet: So entstand die Region mit dem höchsten Anteil an ursprünglich erhaltener Kulturlandschaft in Tirol. Besucher profitieren von blühenden Almwiesen und offen gehaltenen Steigen. Wer tiefer in die Naturlandschaft Kaunergrat eintauchen will, kommt im neuen Naturparkhaus am Piller Sattel auf seine Kosten: Ideenreich und interaktiv wird hier Flora, Fauna und Kultur der Region dargestellt.
Aktiv den Bergsommer genießen
Ob gemütliche Almtour am Hochzeiger oder Gletschersafari mit Abseilen in eine Gletscherspalte – Wanderer und Bergsteiger finden im Pitztal drei Wandergebiete, insgesamt 380 Kilometer Wanderwege und unzählige Möglichkeiten für be-sondere Gipfelerlebnisse. Als Highlight ist von der Bergstation des Pitzexpress die Wildspitze als höchster Berg Tirols in einer Tagestour zu realisieren. Kletterer finden nicht zuletzt im neu errichteten Kletterpark Pitztaler Gletscher ihr Eldorado: Vier Klettersteige mit insgesamt 1.200 Metern Länge wurden rund um die atemberaubende Gletscherlandschaft in den Fels geschlagen. Ein weiterer Klettersteig in Arzl und mehrere Klettergärten machen das Pitztal zum Traumziel für Felskletterer. Aber auch beim Mountainbiken, Raften oder Paragleiten kommen sportlich Ambitionierte auf ihre Kosten – und erleben das Pitztal von seiner aktiven Seite.
Die Eintrittskarte in die Welt des Steinbocks
Der Schlüssel zu zahlreichen Aktivitäten rund um den Pitztaler- und Kaunertaler Gletscher ist die Gletscher-Card: Sie verschafft Zugang zum Gletscherpark mit all seinen Attraktionen. Sieben Tage lang kann man mit ihr nach Belieben die zehn Bergbahnen am Pitztaler- und Kaunertaler Gletscher, am Hochzeiger, am Rifflsee, in Imst und Fendels nutzen. Ebenfalls eingeschlossen ist die freie Befahrung der sonst mautpflichtigen Kaunertaler Gletscherstraße und der Eintritt in das Naturparkhaus. Ob eine Fahrt mit der längsten Alpen-Achterbahn der Welt, geführte Touren auf die Wildspitze, Rafting oder Canyoning – Vergünstigungen gibt es bei allen Aktivitäten der Berg- und Wassersport-Schulen im Pitztal und im Ende Juni 2010 neu eröffneten Abenteuer- und Erlebnispark in Jerzens. Die Gletschercard kostet für sieben Tage 51 Euro für Erwachsene, Kinder unter 10 Jahren fahren in Begleitung eines Elternteils kostenlos.
Der Rifflsee – ein Naturkleinod auf 2200 Metern Höhe
Der wohl schönste See der Hochalpen ist von Mandarfen im hinteren Pitztal ein-fach und bequem in acht Minuten mit einer 6-er Gondelbahn zu erreichen. Ob beim Spaziergang auf dem herrlichen Kinderwagen- und Rollstuhltauglichen Rundwanderweg um den See oder auf einer Familien-Genuss-Wanderung ent-lang des Fuldaer Höhenwegs – die Aussicht auf die eisbedeckten 3.000er der Ötztaler Alpen und die gewaltigen Gletscherabbrüche des Taschachferners ist fantastisch.
Wegstrecke sparen mit dem Almenbus
Für ganztätige Höhenwanderungen gibt es im Sommer 2010 immer Freitags eine bequeme und schnelle Art vom Tal zur gewünschten Alm oder Ausgangslage der Tour zu kommen. Ein Hütten- und Almenbus bringt Bergsteiger und Almbesucher wöchentlich abwechselnd zur Venet- oder Neubergalm hinauf. Hin- und Rücktransport kosten pro Sitzplatz 10 Euro, eine einfache Fahrt die Hälfte. Plätze können jeweils bis Mittwoch der laufenden Woche im Tourismusverband Pitztal reserviert werden. Eine Voranmeldung ist unbedingt notwendig.
Weitere Informationen gibt es unter www.gletscherpark.com oder beim Touris-musverband Pitztal unter www.pitztal.com
Quelle: www.presse.tirol.at
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