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Mit Hauben und Sternen

| Februar 2010 | Kommentare 0

Mit Hauben und Sternen

Exquisit speisen in Innsbruck und seinen Feriendörfern. Wenn einer eine Reise tut, dann möchte er vor allem auch gut essen. Die Innsbrucker Feinschmeckerlokale servieren Haubenküche mit internationaler oder regionaler Ausrichtung und achten besonders darauf, dass sich ihre Gäste im entsprechenden – typisch tirolerischen oder edel gestylten – Ambiente wohl fühlen.

Eines der schönsten und kulinarisch herausragenden Beispiele dafür ist Alfred Miller’s Schöneck – Wirtshaus seit 1899 nahe der Innsbrucker Weiherburg. Das malerische Haus mit dem bezaubernden Gastgarten und der schönen Aussicht ist mit zwei Hauben und 16 Punkten im Gault Millau (und einem Stern in der 2009 leider eingestellten Ausgabe des Guide Michelin) schon seit mehreren Jahren einer der führenden Innsbrucker Gastronomiebetriebe. Die kleine, exquisite Karte – zur Auswahl stehen jeweils zwei Menüs, aus denen auch beliebig ausgewählt werden kann – überzeugt durch Perfektion, Kreativität und die harmonische Verschmelzung von heimischer mit internationaler Kochkunst. Ob Jakobsmuscheln oder Gänseleber, Fische und Fleisch in hervorragender Qualität, Wild oder betörende Nachspeisen – Hauben und Stern wurden wohl auch dafür vergeben, dass das Niveau auf allen Gebieten gleichbleibend hoch ist. Dem entspricht auch das Ambiente des 2001 originalgetreu renovierten Hauses: Dinieren kann man hier nicht nur in der wunderschönen Holzveranda mit Blick auf Innsbruck, in gemütlichen Stuben und im Sommer im Gastgarten, sondern auch im stilvoll eingerichteten Weinkeller.

Zum besten Haus in Innsbruck hat sich in nur wenigen Jahren der 2006 errichtete Pavillon am Platz vor dem Tiroler Landestheater entwickelt. Der gläserne, elegant in lichten, frischen Farben und sanften Brauntönen eingerichtete Würfel schließt den Platz in Richtung Hofgarten architektonisch ab. Seinen Gästen im Restaurant im 1. Stock und jenen des Cafés im Erdgeschoss mit seinem ansprechenden Gastgarten bietet er einen freien innerstädtischen Blick auf das Tiroler Landestheater, die Kaiserliche Hofburg und den Platz dazwischen. Die Speisenkarte, die ähnlich wie jene Alfred Millers zwei mehrgängige Menüs umfasst, zeichnet ihren Schöpfer Mansur Memarian als Liebhaber der „klassischen Küche mit einem mediterranen Touch und einem leichten orientalischen Einschlag“ aus. In Deutschland mehrfach vom Guide Michelin ausgezeichnet, überzeugen Memarians aromatische, harmonisch abgestimmte Gaumenfreuden nun auch in Innsbruck. Der österreichische Gourmet Guide A la Carte vergab 2009 und 2010 neunzig von hundert möglichen Punkten und 4 Sterne, der Gault Millau 16 Punkte/2 Hauben an den Pavillon, und im Guide Michelin war das Restaurant 2009 mit einem Stern vermerkt. Für alle, die ein ähnlich hohes Niveau erreichen wollen, gibt es übrigens auch ein Kochbuch, das „Gourmet-Raffinessen“ nach Memarian-Art verspricht.

Eines der besten Häuser am Platze, das Grand Hotel Europa, das seit Juli 2007 zum italienischen Familienunternehmen Palenca Luxury Hotels gehört, beherbergt mit dem Europastüberl auch ein hervorragendes Restaurant, das vom Gault Millau 2010 mit 15 Punkten und zwei Hauben bedacht wurde. Auf der exklusiven Speisenkarte findet sich saisonale internationale Küche neben österreichischen Klassikern wie dem „echten“ Wiener Schnitzel (aus Kalbfleisch) mit Kartoffel- und „Vogerlsalat“ (= Feldsalat), serviert werden diese und andere Köstlichkeiten in gemütlichen Zirbenstuben. Dass die Qualität des Europa-Stüberls noch gesteigert werden konnte, beweist übrigens auch die Bewertung durch A la Carte 2010, die gleich um 10 Punkte höher ausfiel als im vergangenen Jahr.

Mehr dem Trend zur Sachlichkeit verpflichtet ist das Restaurant Sitzwohl in der Gilmschule, das im Rahmen der architektonisch überzeugenden Neugestaltung des BTV Stadtforums entstand. Elisabeth Geisler und Irmgard Sitzwohl ist es erfolgreich gelungen, sich in der männerdominierten Kochszene nicht nur zu behaupten, sondern an die Spitze einzureihen – sie führen das charmante Lokal mit (fast) privater Atmosphäre. Die delikate, puristische, dennoch aromatische Küche ist auf österreichische Schmankerl ausgerichtet und nicht nur ein Genuss für eilige Mittagsgäste und gesellige Abendrunden. Eine Haube und 14 Punkte gab es für leichte, fantasievolle Hauptgerichte und besonders lobend zu erwähnende Desserts. Im angeschlossenen Feinkostladen stehen Spezialitäten wie Chutneys, Marmeladen, Suppen u. a. auch zum Verkauf. Die Business-Lounge-Bar im Erdgeschoss ist tagsüber und zum Ausklang eines genussvollen Abends das ideale Ambiente, ebenso die großzügige Sommerterrasse, die auf dem Platz des Stadtforums eingerichtet wurde und als urbaner und gleichzeitig entspannender Ort zum Verweilen einlädt.

Das schlichte, moderne Ambiente hat das Sitzwohl mit drei weiteren empfehlenswerten Adressen in der Innenstadt gemeinsam. Im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum gehen Kunst und Kulinarik sowie Alt und Neu eine schmackhafte Verbindung ein. Nicht nur nach dem Museumsbummel sorgt die Kunstpause (14 Punkte/1 Haube) für Erholung im edlen Ambiente des alten Hauses, in das sich die moderne Einrichtung aus dunklem Holz und schlichten Formen nahtlos integriert. Mittags harmonieren Tiroler Spezialitäten mit südlichen Genüssen, die Abendkarte ist oft nach besonderen Themen wie zum Beispiel Fisch in verschiedenen Zubereitungsarten ausgerichtet. Abends hat die Kunstpause nur am Donnerstag, Freitag und Samstag geöffnet, dafür ist die Küche an allen Tagen während der gesamten Öffnungszeiten in Betrieb (Mo/Di/Mi, 10.00 bis 18.00 Uhr, Do/Fr/Sa 10.00 bis 24.00 Uhr).

Das Restaurant Lichtblick wäre schon allein wegen seiner Lage im obersten Stock der Rathausgalerien einer der spektakulärsten Esstempel von Innsbruck, erlaubt es doch einen Blick am Tellerrand vorbei über die ganze Stadt. Die servierten Speisen können dabei durchaus mithalten, denn die kreative Küche überrascht mit zahlreichen kulinarischen Lichtblicken: Dazu gehören ausgefallene Salate und Suppen, Fische und zarte Topfenknödel und nicht zuletzt eine poetische Namensgebung. Diese kulinarischen Symphonien zeichnet der Gault Millau 2010 mit einer Haube (14 Punkte) aus. Zum Lichtblick gehört übrigens auch die Weinbar 360°, in der man bei edlen Weinen den Panoramablick über die Dächer von Innsbruck und auf die Berge weiter genießen kann. Weniger hochfliegend – doch nur in Bezug auf seine Lage – ist das Restaurant Dengg (13 Punkte/1 Haube) in der Altstadt. Hier serviert man nicht nur abends raffinierte Gaumenfreuden, sondern wartet auch mittags mit Menüs, kleinen Delikatessen und/oder Küche à la carte auf.

Haubenküche mit internationaler Prägung bzw. in außergewöhnlichem Ambiente servieren das Hudelist, die Trattoria da Peppino und das Sensei, die alle mit jeweils einer Haube im Gault Millau ausgezeichnet wurden. Im Hudelist speist man abends in einer gemütlichen Jazz-Bar à la carte – dienstags und donnerstags bei Live-Musik –oder lässt sich ein mehrgängiges Überraschungsmenü kredenzen. Die Trattoria da Peppino verwöhnt ihre Gäste mit italienischen Spezialitäten, wobei vor allem die ausgezeichneten Fischgerichte und Desserts zu nennen sind. Das Sensei, wie das Sitzwohl von herausragender architektonischer Qualität, ist die beste Sushi-Bar am Platze – und serviert beileibe nicht nur diese japanische Spezialität. Bei der internationalen Küche ist noch Chez Nico zu nennen, das vom Gault Millau mit einer Empfehlung bedacht wurde: Nicola Curtil kocht in dem winzigen Lokal Spezialitäten aus seiner Heimat Frankreich und ergänzt damit das Innsbrucker Restaurant-Angebot um eine weitere schmackhafte Facette.

Doch man muss nicht in Innsbruck bleiben, um hervorragend zu speisen. Das Sporthotel Igls im gleichnamigen Ort setzt auf traditionsreiche Tiroler Gastlichkeit, was sich sowohl am Haus selbst – es wurde 1889 in gediegenem Tiroler Stil errichtet – als auch an der Küche zeigt. Für Letztere bedeutet es, dass nur frische heimische Produkte verwendet werden. Milch, Joghurt, Fleisch und Brot liefern Bauern und Bäcker aus der unmittelbaren Umgebung, statt Hochseefischen kommen Bachforelle und Flusskrebse auf den Teller. Die hohe Qualität dieser Produkte kommt bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen an. Schließlich können sie sich im gediegenen Ambiente und bei dem guten Essen ganz wie zu Hause fühlen.

Informationen: Innsbruck Tourismus, Tel. +43-512-59850, Fax +43-512-59850-107, office@innsbruck.info

Quelle: www.innsbruck.info

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Kategorien: Kulinarik

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