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Graz, die österreichische Genuss- und Kulturhauptstadt | Hotelbewertung4you.at

Graz, die österreichische Genuss- und Kulturhauptstadt

| Februar 2010 | Kommentare 0

Graz, die österreichische Genuss- und Kulturhauptstadt Österreich Urlaub buchen

Ein praktischer Tipp vorab: Wenn Sie Graz erkunden wollen, ziehen Sie bequeme Schuhe an und Kleidung, die nicht zu eng ist. Warum, ist einfach erklärt:

Auch wenn Graz eigentlich klein ist – mit einer Viertelmillion Einwohnern ist die zweitgrößte Stadt Österreichs weiß Gott keine Großstadt – sollten Sie sich darauf einstellen, dass die Zeit auch auf den vielen kurzen Wegen wie im Flug vergeht. Hier schont bequemes Schuhwerk die fleißigen Füße. In der historischen Altstadt mit ihren Straßen, Gassen, Plätzen und Höfen gibt es viel zu erkunden und noch mehr zu genießen, denn Graz ist auch Genuss Hauptstadt, die man nicht nur sehen, sondern auch erkosten sollte. Und dabei hilft die nicht zu eng geschnittene Kleidung.

Das Schmecken und das Riechen

Kosten kann und soll man in Graz tatsächlich mit allen Sinnen: Naheliegend sind zunächst das Schmecken und das Riechen, denn in keiner anderen Stadt ist der „Feinkostladen Österreich” so präsent wie hier. Unzählige Bars, Kaffeehäuser, Vinotheken, Gastwirtschaften und Restaurants laden dazu ein, regionale Schmankerln zu verkosten, die auf den Erzeugnissen der nahe gelegenen steirischen Genuss Regionen beruhen. Idealer Startpunkt für kulinarische Spaziergänge ist einer der beiden zentral gelegenen Bauernmärkte, auf denen Landwirte aus der Umgebung ihre tagesfrischen Produkte noch wirklich selbst anbieten.

Dank dieser engen Beziehung zur Natur dominiert in den Grazer Küchen im Sommer die südliche Leichtigkeit, während man sich im Winter sich auf die nahen Berge und die alpenländische Küchentradition besinnt. Diesem Wechselspiel entspricht auch jenes zwischen dem leichten Sommerleben in den unzähligen Gastgärten der Stadt und dem Grazer Advent, der mit seinen Weihnachtsmärkten zwischen alpenländischer Tradition und urbaner Vielfalt zuhause ist.

Das Hören und das Sehen

Auch dem Hören und dem Sehen widmet sich das Angebot der Kulturhauptstadt Graz im Überfluss. Da ist einmal am Fuße des Schlossbergs die historische Altstadt mit ihren Stadtpalais, Kirchen, Bürgerhäusern und Repräsentationsbauten. Die Romantik der Renaissance macht einen Gutteil des südlichen Flairs aus, das Einheimische wie Gäste an dieser Stadt so schätzen.

Doch wirklich typisch für Graz ist diese Altstadt aus einem ganz anderen Grund: Immer wieder wird das Historische von zeitgenössischer Architektur wie dem markanten Grazer Kunsthaus, dem „friendly alien”, gebrochen. Hier zeigt sich eine Kunst, die man in Graz traumwandlerisch sicher zu beherrschen scheint: Das Verweben von Tradition und Moderne zu immer stilsicher komponiertem Neuen.

So zeigt sich die Stadt in allen kulturellen Aspekten lebendig und beständig in Bewegung; nicht nur in der Architektur, sondern auch in Musik, Theater, Literatur, Design und bildender Kunst. Das beweist auch die Bandbreite von Festivals wie styriarte, La Strada, steirischer herbst und Elevate, die übers Jahr verteilt das unterschiedlichste Publikum ansprechen, sich aber in ihrem hohen Qualitätsanspruch doch einander die Hand reichen.

Graz – die Kulturhauptstadt

Die größte Bühne, auf der die Grazerinnen und Grazer ihr Leben inszenieren, ist das historische Zentrum mit seinem Renaissance-Kern, der auch in das Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Dieser Leckerbissen mittelalterlichen Stadtflairs mit unverkennbar italienischem Einfluss ist einfallsreich gewürzt mit zeitgenössischer Architektur, die sich auf wunderbar selbstverständliche Weise in die historische Substanz einfügt. Das Kunsthaus oder die schwimmende Murinsel, die 2003, als Graz Kulturhauptstadt Europas war, eröffnet wurden, stehen dabei für eine ganze Reihe weiterer Beispiele.

In diesem Umfeld blüht ein Kulturleben, das in unterschiedlichsten Festivals zwischen styriarte, Jazz Sommer, Serenata, steirischem herbst, La Strada und Elevate immer neue Höhepunkte findet und durch eine rege Designszene ergänzt wird.

Sehr lebendig präsentiert sich auch die Musik- und Sprechtheater-Szene der Stadt: Oper und Schauspielhaus sind im ausgewiesenen Bühnenland Österreich für ihre Qualität geschätzt und zugleich ein Reibebaum, an dem sich zahlreiche freie, experimentierfreudige Bühnen und Gruppen energetisch aufladen. Für laufenden Nachwuchs an SchauspielerInnen, RegisseurInnen und KomponistInnen sorgt die eigene Universität für Musik und Darstellende Kunst. Sie düngt auch das Musikgeschehen der Stadt, denn die hier lernenden und lehrenden MusikerInnen beleben Klassik, Jazz, zeitgenössische und sogar die Volksmusik, die in letzter Zeit mit neuem Selbstbewusstsein auftritt und ihre Traditionen – wieder einmal typisch für Graz – zeitgemäß interpretiert.

Der Schlossberg

Einen ganz speziellen Blick auf Graz ermöglicht natürlich der Schlossberg: Auf dem Weg nach oben gewinnt man ständig neue, veränderte Ausblicke auf die faszinierende, nahezu durchwegs Ziegel gedeckte Dachlandschaft der Altstadt, um dann von ganz oben einen Rundblick über Graz zu genießen. Dabei ist der Berg, der rund 200 m über Graz aufragt, nicht nur Aussichtsplattform, sondern auch Rosengarten, Weinberg, Freilichtbühne und kulinarischer Treffpunkt mit Winzerhaus, Restaurant, Bar und Café. Mit dem Uhrturm als Grazer Wahrzeichen, dem Glockenturm Liesl, den Kasematten und der Schlossbergbastei ist der Berg auch weithin sichtbarer Teil der Grazer Stadtarchitektur.

Den Grazern genügte es allerdings nicht, das Äußere des Berges zu gestalten, auch das Innere ist längst erobert: Ein altes, weit verzweigtes Stollensystem wurde in den letzten Jahren ausgebaut. Es wird immer wieder für Ausstellungen genutzt, mit dem „Dom im Berg” wurde eine aufregende Event-Location geschaffen, über einen Stollen lässt sich der ganze Berg durchqueren und aus dem Inneren führt ein transparenter Aufzug in rasantem Tempo hinauf in die luftigen Höhen. Während dieser Lift in Uhrturmnähe seinen Ausgang findet, führt die Schlossbergbahn, eine seit 1894 bestehende Standseilbahn, ihre Fahrgäste hinauf bis zum Restaurant mit Biergarten.

Ebenso wie die rundum transparenten Wägen der Standseilbahn die Fahrgäste mit einem Panoramablick über die Dachlandschaft verwöhnen, ist auch das Restaurant mit seiner weiten Glasfront eine Aussichtsplattform mit stimmiger kulinarischer Umrahmung.

Vor allem bei schönem Wetter lohnt es sich, zumindest für die Strecke bergab einen der vielen Wege und Steige zu wählen, die durch Vogelgezwitscher und Grünanlagen wieder hinunter in die Stadt führen.

Graz – die Genuss Hauptstadt

Wie es sich für die Hauptstadt der Steiermark, dem grünen Herz Österreichs, gehört, präsentiert sich Graz auch als Stadt, in der man zwischen urbanem Flair und ländlicher Idylle nicht zu wählen braucht, da immer beides greifbar ist.

Geografisch betrachtet liegt Graz in einem Becken, das sich nach Süden zu den Hügellandschaften der steirischen Weinstraßen öffnet und nach Norden von den Almen der östlichen Ausläufer der Alpen begrenzt ist. Aus kulinarischer Sicht könnte man statt von einem Becken ebenso gut von einem geflochtenen Korb reden, der sich immer aufs Neue mit Lebensmitteln füllt, die an Vielfalt und Qualität Ihresgleichen suchen. Das Grazer Umland ist von klein strukturierter Landwirtschaft und intakten Naturräumen geprägt, die Lebensmittel allerhöchster Qualität liefern. 15 steirische Genuss Regionen versorgen Graz mit Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse und machen die Stadt zu einer Genuss Hauptstadt ersten Ranges. Mit dem Grazer Krauthäuptel, einer reschen Salatspezialität, ist auch Graz selbst eine dieser Genuss Regionen. In keiner anderen österreichischen Stadt können die Köche der Restaurants und Gasthäuser so selbstverständlich auf so erstklassige Zutaten zugreifen. Damit ist der Besuch von Graz auch immer ein kulinarisches, stark saisonal geprägtes Erlebnis. Gutes Essen, begleitet von exzellentem Wein und Bier, beschränkt sich in Graz natürlich nicht auf exklusive Haubenküche – sie ist wie so Vieles in Graz eine alltägliche Qualität.

Wie man Graz kulinarisch entdeckt

Um das kulinarische Graz zu entdecken, empfehlen wir drei völlig verschiedene Strategien: Die erste ist einfach, denn Sie besuchen einfach einen der Repräsentanten der Genuss Hauptstadt und lassen sich bzw. Ihren Gaumen verwöhnen. Diese Repräsentanten sind ausgewählte Gastronomiebetriebe, deren Küche ganz auf die saisonalen Angebote der steirischen Genuss Regionen abgestimmt ist. Darunter finden sich Restaurants, die regionale Spezialitäten neu und mit faszinierender Kreativität interpretieren ebenso wie gutbürgerliche Gasthäuser, die klassische steirische Küche servieren – sogar ein Italiener ist dabei. Sie sehen schon: Es geht nicht um den Stil, sondern um die Qualität, oder, um Louis Armstrong leicht abgewandelt zu zitieren: „Es gibt nur zwei Arten von Küchen: Gute und schlechte. Es kommt nicht darauf an, was Du kochst, sondern wie Du kochst.”

Diese Strategie hat allerdings einen kleinen Nachteil: Es braucht doch einen längeren Aufenthalt, um die ganze Bandbreite der Genussvariationen kennen zu lernen.

Der zweite strategische Ansatz ist insofern gesünder, als er das Erschmecken von Graz mit etwas Bewegung verbindet. Geübte Städtetouristen lieben es ja, eher ziellos durch das Gassengewirr zu bummeln und einfach einmal hier und einmal da die Nase hineinzustecken. Es ist auch nicht so, dass man in Graz besonders viel Glück bräuchte, um mit diesem System einen Treffer zu landen. Noch besser ist es allerdings, sich vertrauensvoll kundigen GrazerInnen anzuvertrauen und etwa einen kulinarischen Altstadtrundgang zu buchen. Denn so bekommt man vier wunderbar harmonierende Gänge an vier verschiedenen Adressen serviert. Dazwischen hört man interessante, spannende und unterhaltsame Geschichten aus der kulinarischen Geschichte und Gegenwart der Stadt.

Diese Rundgänge werden von Mai bis Oktober an Samstagen und Sonntagen durchgeführt. An den Samstagen starten Sie immer an einem der Grazer Bauernmärkte, die ein kleiner Kosmos für sich sind. Hier gibt es keine Händler, sondern es sind die Bäuerinnen und Bauern selbst, die ihre eigenen Waren anbieten. Montag bis Samstag sind sie vom frühen Morgen bis zur Mittagszeit die schönste Art einzukaufen und da und dort eine Kleinigkeit zu naschen. Alles, was es hier gibt, gedeiht in der unmittelbaren Umgebung der Stadt und wird täglich frisch geerntet bzw. von den Bauern verarbeitet. So pendelt man zwischen dem Geruch frischer Blumen, dem würzigen Duft von Geselchtem, Speck und Würsten und frisch gebackenem Brot. Jede Jahreszeit entwickelt ihr eigenes Potpourri: Im Frühling sticht das frisch duftende Grün der ersten Salate hervor, zu Ostern mischt sich der Geruch von Kren und Osterfleisch darunter, im Sommer verbreiten Kirschen, Pfirsiche und Marillen ihr Aroma, das bald vom erdigen Geruch der Pilze und Schwarzbeeren aus den heimischen Wäldern abgelöst wird. Die größte Vielfalt bietet natürlich die Erntezeit der Herbstmonate mit ihrem unüberschaubaren Angebot, aus dem wenigstens optisch die vielen, verschiedenen Speisekürbisse hervorstechen. Den wichtigsten Kürbis gibt es natürlich das ganze Jahr über wunderbar veredelt und in Flaschen abgefüllt: Die Früchte des Ölkürbis, die zum berühmten steirischen Kürbiskernöl verpresst werden.

Die dritte Möglichkeit empfehlen wir Romantikern und verliebten Pärchen: Fragen Sie in Ihrem Hotel nach dem Grazer Picknickkorb und Sie erhalten einen geflochtenen Korb, gefüllt mit regionalen Köstlichkeiten, mit denen Sie sich ins städtische Grün zum Picknick zurückziehen können. Empfehlenswerte und leicht erreichbare Adressen wären der Schlossberg (zu Fuß, Lift, Standseilbahn) und der Stadtpark (zu Fuß) oder der romantische Hilmteich mit dem angrenzenden Lechwald (Straßenbahn).

Das Frühjahr in Graz kosten

Wenn sich der Schnee endlich in höheren Regionen zurückzieht, beginnt es in Graz zu sprießen: Nicht nur die ersten Blumen recken ihre Köpfe der Sonne entgegen, auch der Grazer Krauthäuptel kann zum ersten Mal geerntet werden. Diese knackig frische Salatspezialität genießt man am besten mit steirischem Kürbiskernöl und Essig von steirischen Äpfeln. Nach der deftigen Winterkost ist dieser frische, vitaminreiche Salat eine segensreiche Abwechslung.

Der kulinarische Höhepunkt des Frühlings in Graz ist Ostern: Gerne unterzieht man sich hier dem Fasten – zumindest für die Karwoche – um sich dann mit umso größerem Appetit der Osterjause zu widmen. Ihr Kernstück ist das saftige Weichfleisch. Es ist zwar wirklich zart und weich, dennoch rührt der Name von der Weihe, also dem Segnen dieses Selchfleischs, das hauchdünn aufgeschnitten und mit frisch gerissenem Kren gegessen wird. Dazu gehören die bunt gefärbten Ostereier, um die sich vielfältiges Brauchtum rankt und allerlei Würste, geräucherte Zunge, die ersten Radieschen, Salate, Käse und das ganz besondere Osterbrot. Weiß und mit Rosinen verfeinert, ist es eine süße Ergänzung zur pikanten Osterjause, denn die Grazer lieben auch in der Kulinarik das harmonische Spiel der Gegensätze. Dieses Brot ist eine der vielen Spezialitäten der Grazer Bäcker, die das ganze Jahr über helle und dunkle Brote, Brötchen und Weckerln aus ihren Backöfen holen. Es ist allerdings kein Wunder, dass die Brotqualität in Graz so besonders ist, immerhin gab es hier den mittelalterlichen Brauch des Bäckerschupfens, mit dem Bäcker, die mindere Qualität lieferten, rasch eines Besseren belehrt wurden.

Da die Osterjause satt aber durstig macht, sollte sie entweder durch einen Osterbock, eine kräftige steirische Bierspezialität, die nur zur Osterzeit gebraut wird, oder einen fruchtig-herber Weißwein aus der Südsteiermark ergänzt werden. Ihre steilen Hügel versorgen die Stadt mit edlen Tropfen unterschiedlichster Sorten, die in der internationalen Weinwelt höchste Anerkennung finden. Weit über die Grenzen der Steiermark hinaus bekannt sind Winzer wie die Brüder Polz oder Manfred Tement – aber jeder Grazer, der dem Wein nicht gänzlich abhold ist, kennt aus dem Stegreif schnell ein gutes Duzend weitere Namen. Auch der resche Schilcher, ein schillernder Rosé aus der Weststeiermark, ist eine Kostprobe wert.

Damit die Osterjause mit all ihren regionalen Schmankerln und flüssigen Begleitern nicht den Grazern vorbehalten bleibt, wird die Osterjause nun auch von einigen Grazer Wirten angeboten.

Advent in Graz

Eigentlich könnte man mit Fug und Recht behaupten, dass Graz auch die Adventhauptstadt Österreichs ist. Denn in keiner anderen Stadt ist das vorweihnachtliche Kultur- und Shoppingleben so stark vom Advent geprägt. Auf allen zentralen Plätzen der Altstadt verzaubern Adventmärkte ihre Besucher. Die Konkurrenz belebt nicht nur das Geschäft, sondern auch den Einfallsreichtum der Anbieter. Zwischen Christbaumschmuck, Kunsthandwerk und Geschenkideen duftet es nach Weihnachtskeksen, regionalen Produkten und heißen Getränken wie Glühwein, Glühmost und Punsch. Anstelle vorweihnachtlicher Einkaufshektik zu verfallen, ziehen es die Grazer offenbar vor, durch die Märkte zu bummeln, Freunde zu treffen und wenn schon nicht Stille, so doch entspannte Stunden zu genießen.

Natürlich muss man auch als Grazer der Eiskrippe im Landhaushof einen Besuch abstatten. Lebensgroße Figuren, von einer mächtigen Krippe umrahmt, werden kunstvoll aus Eis geschnitzt. Seit 1996 entsteht dieses Kunstwerk jedes Jahr neu – meist sogar öfter, denn ist der Winter im Dezember noch zu mild, müssen einzelne Teile immer wieder erneuert werden.

Kulturell umrahmt wird der Advent in Graz von einer Fülle von Konzerten, die zu dieser Zeit nicht nur in den Konzertsälen der Stadt, sondern auch in den Kirchen aufgeführt werden. Auch die Märkte selbst dienen immer wieder als Bühne für Chöre und Volksmusikgruppen, die die weihnachtlichen Traditionen des Landes in die Stadt tragen. Damit die weihnachtlichen Traditionen auch daheim, in den eigenen vier Wänden lebendig bleiben, haben die Grazer schon vor vielen Jahren ihr „Büro für Weihnachtslieder” eingerichtet, das immer im Advent seine Pforten öffnet. Hier kann sich jeder – natürlich gänzlich unbürokratisch – die Texte der Weihnachtslieder und Geschichten besorgen, die als Kindheitserinnerung durch den Hinterkopf geistern und so wieder zum Leben erweckt werden.

Graz – die Wissensstadt

Natürlich wird in Graz nicht nur gerne und gut gelebt, sondern auch studiert, geforscht und gearbeitet. Vier verschiedene Universitäten, zwei Fachhochschulen, unterschiedlichste Forschungseinrichtungen und innovative Unternehmen machen Graz zur Wissensstadt, die nicht von Schornsteinen und Industriekomplexen, sondern von Innovation und HighTech geprägt ist. Eng mit diesen Schwerpunkten verknüpft ist der ausgezeichnete Ruf, den Graz als Kongressstadt genießt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Innovationsführern ist Graz eine Stadt, in der die Wissenschaft eng mit dem Lebensalltag verknüpft ist. Typisches Beispiel dafür ist das Institut für Architektur an der Technischen Universität, dessen Abgänger die Stadt laufend mit spannenden Bauwerken versorgen. Ebenfalls eng verwoben mit dem Leben der Stadt ist die Universität für Musik und Darstellende Kunst, deren Lehrende, Studenten und Absolventen das kulturelle Leben der Stadt befeuern und unter anderem für eine äußerst rege Jazzszene sorgen.

Architektur, Musikwissenschaften und Kulturgenuss verbinden sich seit März 2009 im MUMUTH – dem Haus für Musik und Musiktheater der Musikuniversität. Ist es nach außen ein neues, markantes Zeichen der Stadtarchitektur, präsentiert es sich im Innenleben als Zauberwerk modernster Bühnentechnik und Akustik.

Wissenschaft, Innovation und Forschung in Graz

Die Geschichte von Graz als Universitätsstadt reicht bis ins Jahr 1585 zurück, in dem Erzherzog Karl II. von Innerösterreich die Grazer Universität gründete. Heute beheimatet Graz die Karl-Franzens-Universität, eine Technische Universität, eine Medizin-Universität und die Universität für Musik und Darstellende Kunst, deren Fakultäten und Studienrichtungen alle Wissenschaften und Forschungsbereiche abdecken. Abgerundet wird die Universitätslandschaft durch die Montan Universität im nahe gelegenen Leoben.

Um stärker auf die Erfordernisse der Wirtschaft eingehen zu können, als es Universitäten, die der Freiheit der Lehre und der Forschung verpflichtet sind, tun können, wurden in Graz auch zwei Fachhochschulen, die FH Joanneum und der Campus 02, die Fachhochschule der Wirtschaft, aufgebaut.

Ganz der Verbindung von praktischem Nutzen und Forschung verschrieben sind das Joanneum Research, die Grazer Abteilungen der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und das Grazer Forschungszentrum der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Weitere Kompetenzzentren für Forschung aus dem Bereich der Privatwirtschaft sind – passend zum Grazer Automobilcluster – das Unternehmen AVL-List und viele andere, wie beispielsweise ….

Graz – unterwegs zur City of Design

Die Kombination aus Lebensqualität, universitärer und unternehmerischer Innovationskraft und Kultur entwickelte sich in Graz zu einem fruchtbaren Nährboden der so genannten Creative Industries, also jenem Wirtschaftssektor, der den täglichen Erfindungsprozess von Gesellschaft und Unternehmen in Gang hält. Mit der Gründung der „Creative Industries Styria” wurde eine Impulsgeberin, Koordinatorin und Vernetzerin ins Leben gerufen, um Graz zu einem „hot spot” für kreative Talente zu entwickeln. Neben der laufenden Förderung und Vernetzung kreativ Schaffender betreibt die CIS aktuelle die Aufnahme von Graz in das „Creative Cities Network” der UNESCO als „City of Design”. Damit würde sich Graz in eine Reihe mit anderen designorientierten Städten wie Berlin, Montreal und Buenos Aires stellen.

Das kreative Potenzial der Stadt erlebt man als Besucher auch bei jedem Innenstadtbummel. Natürlich sind auch in den Grazer Einkaufsstraßen die Shops aller internationaler Marken zu finden, aber es sind doch die vielen kleinen Läden, die den Charme von Graz als Einkaufsstadt ausmachen: Kleine Designläden rund um Mode, Schmuck, Handwerk, Kunsthandwerk und allerlei Krimskrams erobern nicht nur die Umgebung des Kunsthauses.

Quelle:www.graztourismus.at

GRAZ TOURISMUS UND STADTMARKETING GMBH
Messeplatz 1/Messeturm

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Tel. ++43-316-8075-0 / Fax ++43-0316-8075-55
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