Die meisterhafte Verschmelzung aus Architektur, Design und Kristall

| Dezember 2009 | Kommentare 0

Die meisterhafte Verschmelzung aus Architektur, Design und Kristall

Voller Stolz präsentiert Swarovski im Herzen Wiens sein neues inspiratives Zentrum, das die Aspekte des Staunens und Kaufens verbindet. An prominenter Stelle zwischen Kärntner Straße, Marco-d’Aviano-Gasse und Neuem Markt gelegen, inszeniert Swarovski Wien auf drei Ebenen ein mutiges konzeptionelles und architektonisches Statement. Das neue Gebäude verblüfft durch den Kontrast zwischen der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Fassade und einer avantgardistischen Glaskonstruktion. Eingepasst in das historische Stadtbild spiegelt die hell strahlende Raumkomposition die Schönheit, den Wert und die Anziehungskraft von Swarovski wider – und bereichert Österreichs Hauptstadt um ein weiteres Juwel.

Swarovskis funkelnde neue Markenplattform entwarfen und realisierten die Innsbrucker Architekten Hanno Schlögl und Daniel Süß. Im Mittelpunkt des Konzeptes steht die Kombination großzügiger Verkaufsflächen und atmosphärischer Ausstellungsräume. Den architektonischen Rahmen bietet ein eindrucksvoller Gewerbebau aus dem 19. Jahrhundert im Zentrum Wiens, dessen Erdgeschoss, Hochparterre und Untergeschoss die beiden Architekten zu einer Bühne für Design und Kristall umgestalteten. „Unsere Idee, die bestehende Bausubstanz in den innovativen Markenauftritt einzubinden, fand bei den Wiener Behörden großen Anklang“, so Andreas Braun, Geschäftsführer von d. swarovski tourism services gmbh.

Herzstück des ehrgeizigen Projektes, das sich durchwegs einer kristallinen Formensprache bedient, ist ein riesiger Kubus, der nach dem Haus-im-Haus-Prinzip in die bestehende Gebäudestruktur integriert wurde. Die architektonische Herausforderung bestand darin, das Gebäude vom Untergeschoss bis zum ersten Stock komplett zu entkernen, ohne den Hotelbetrieb in den darüber liegenden Etagen zu beeinträchtigen. Eine gläserne Außenhaut gibt vom Straßenraum den Blick auf den gigantischen Kubus frei. Seine Oberflächen wurden mit „Honeycomb“, der aktuellster Innovation von Swarovski gestaltet. Die atemberaubende Fläche aus Tausenden von LED-Lichtpunkten und geschliffenen Kristallen sorgt für ein spektakuläres räumliches, visuelles und kristallines Zusammenspiel. Ein ausgefeiltes Steuerungssystem garantiert eine Vielzahl von Lichtstimmungen – von glühender Lava bis hin zur Illusion glitzernden Eises. „Wir wollten einen ganz besonderen Ort schaffen“, so Schlögl und Süß, „einen gläsernen Schrein, der von innen her glüht.“

Kreative Partnerschaften

Um das facettenreiche Gestaltungsthema konsequent fortzusetzen, ragen kleinere, unregelmäßig angeordnete Kuben in den Straßenraum. Mit dieser dramatischen räumlichen Inszenierung schufen die Architekten eine Bühne für die Präsentation werblicher oder künstlerischer Objekte, die sowohl von innen als auch von außen für den Betrachter sichtbar sind. Bekannt für seine Partnerschaften mit Kreativen auf der ganzen Welt, lud Swarovski zur Eröffnung des inspirativen Zentrums in Wien den belgischen Künstler Arne Quinze ein, eine exklusive Reihe von Multimedia-Installationen zu kreieren, die nun in den markanten, gläsernen Kuben ihren Platz finden. Seine „Japanese Stilthouses“ – individuelle, mit Kristallketten verzierte Pfahlbauten – sind als Kritik des Künstlers an der Geschwindigkeit der städtebaulichen Entwicklung zu verstehen, die menschliche Bindungen zu zerstören droht.

„Bidonville Wall“, ein weiteres einmaliges Kunstwerk des belgischen Künstlers, schmückt den Eingangsbereich des inspirativen Zentrums der Marke swarovski. Beide Stücke symbolisieren die Demokratisierung des Luxus, für die auch Swarovski Wien steht. Gleichzeitig transportieren die beiden Objekte die Aspekte Faszination und Vergänglichkeit – zwei Eigenschaften, die für Arne Quinze untrennbar mit dem Begriff „Luxus“ verbunden sind. „Wir freuen uns, mit solch einem ideenreichen Künstler zusammenzuarbeiten und sind uns sicher, dass seine Kreationen die Besucher verzaubern werden“, so Braun.

Neben Quinzes Installationen stellt der „Lake of Shimmer“ einen gestalterischen Höhepunkt dar. Bei diesem Werk verschmelzen architektonischer Anspruch, ästhetische Raffinessen und technologische Präzision zu einem einzigartigen visuellen Erlebnis. 52 maßgefertigte Paneele mit mehr als 16.000 beweglichen oktogonalen Spiegeln schmücken eine Wand von 88 Quadratmetern. An die einzelnen Paneele werden per Hightech-Steuerung verschiedene Bildinformationen übermittelt, die eine individuelle Ausrichtung der Spiegel zwischen 0° und 45° bewirken. Dank eines Flächeneffektes verwandelt sich der übergroße Bildschirm, der sich aus schillernden Mosaik-Blöcken zusammensetzt, in eine Serie von surrealen dreidimensionalen beweglichen Bildern, die die drei Ebenen von Swarovski Wien optisch verbinden. Die Idee stammt von dem bekannten japanischen Designer Tokujin Yoshioka. Umgesetzt wurde sie von Technikern aus dem Hause Swarovski.

Tradition trifft Avantgarde

Durch den Erhalt des historischen Stützenrasters der Außenfassade gelingt es den Architekten, die zeitgemäße Struktur des Erdgeschosses mit den darüber liegenden älteren Gebäudeteilen zu verbinden. Die sorgfältig restaurierten, vertikal verlaufenden Granitpfeiler „erden“ die oberen Geschosse und gewährleisten ein harmonisches Miteinander von traditionellen und innovativen Stilmitteln. „Wir konzentrieren uns auf den Dialog zwischen Alt und Neu, indem wir die bauliche Ergänzung den historischen Elementen kontrapunktisch gegenüberstellen“, erklären Schlögl und Süß.

Der Raum zwischen der äußeren Glashaut und der inneren Fassade, der durch die LED-bestückten Honeycomb-Lichtmodule erleuchtet wird, ist 58 Zentimeter tief und fast sieben Meter hoch. Er bietet Platz für zusätzliche aufregende Gestaltungsideen wie die Installation halbtransparenter Bildschirme und abgehängter Designobjekte.

Im Inneren der neuen Struktur steigert der kontrastierende Einsatz von Licht und Spiegeleffekten die theatralische Wirkung. Strahlende Böden, dunkelgraue Wände und eine spiegelnde schwarze Decke stärken die räumliche Inszenierung. Eine weiß verkleidete Rolltreppe, die von oben angestrahlt wird, erlaubt einen bequemen Zugang zu allen Ebenen, wo frei stehende Möbel und multifunktionale Displays den individuellen Stil der verschiedenen Produktlinien unterstreichen.

Mit der spektakulären Kombination einer funkelnden Kauflandschaft mit einem glitzernden Forum für zeitgemäße Kunst setzt Swarovski sein reizvolles Wunderkammer-Konzept fort. Die Idee des „Staunens und Kaufens“ wurde bereits in den Kristallwelten in Wattens umgesetzt, die während der letzten 15 Jahre zu einer der meist besuchten Attraktionen Österreichs avancierten. Eine ähnliche Anziehungskraft entwickelte Tord Boontjes „winter wonderland“ in den Räumen von Swarovski Innsbruck. „Mit Swarovski Wien unterstreichen wir unser Selbstverständnis als österreichische und zentraleuropäische Marke. Darüber hinaus hegen wir den Wunsch, fester Bestandteil der Wiener Identität zu werden“, erklärt Andreas Braun.

Swarovski Wien bietet eine dritte großartige Bühne, die es vermag, die menschliche Fantasie anzuregen, Wünsche zu wecken, die Sehnsucht nach Mode, Design und Lebensstil zu stillen – und ein immer größer werdendes Publikum zu bezaubern.

Rückfragehinweis:
d. swarovski tourism services gmbh
Head of PR/Communications
c/o Maria Ligges

A-6112 Wattens
T: +43.5224.500-3836
F: +43.5224.501-3836
E-Mail:
maria.ligges@swarovski.com

d. swarovski tourism services gmbh
PR/Communications Swarovski Wien
c/o Anna Najder

Kärntner Straße 24,
1010 Wien
T: +43.1.324 0000-7803
F: +43.1.324 0000-7840
E-Mail:
anna.najder@swarovski.com

www.swarovski.com/wien

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