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Festspiele für den Gaumen im Hotel-Gasthof Hirschen im Bregenzerwald | Hotelbewertung4you.at

Festspiele für den Gaumen im Hotel-Gasthof Hirschen im Bregenzerwald

| September 2009 | Kommentare 0

Festspiele für den Gaumen im Hotel-Gasthof Hirschen im Bregenzerwald

Die Überzeugung des sorgfältig Gemachten, das Bewahren von Wurzeln, das Schöpfen aus der Natur und die Liebe zur ehrlichen Küche gehören im Bregenzerwald zur alltäglichen Lebensphilosophie. So auch im Hotel-Gasthof Hirschen. Seit mehr als 250 Jahren zählt der im Holzbarockstil erbaute Gasthof im denkmalgeschützten historischen Ortskern von Schwarzenberg zu den renommiertesten Adressen im Vorarlberger Unterland. Die alte Bausubstanz wurde kaum verändert, nur behutsam mit Materialien und von spezialisierten Handwerkern aus der Region instand gehalten. So haben die vier original holzgetäfelten Gaststuben über Jahrhunderte ihren Charme bewahrt. In den 32 Zimmern und Suiten ist Holz ebenfalls der dominante Baustoff, der hier mit modernen Akzenten kombiniert wurde.

Der Hirschen ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Bregenzerwald. Das Naturschutzgebiet Bregenzer Ache, die imposante Rappenlochschlucht und 400 markierte Wege vom Spaziergang bis zur hochalpinen sportlichen Herausforderung liegen praktisch vor der Tür. Der Eduard-Mörike-Wanderweg hinauf zum Hochälpele (1.464 m) ist eine der beliebtesten Routen mit wunderbaren Fernblicken. Beim Pflichtausflug für Hirschen-Gäste schnürt auch Hausherr Franz Fetz gern mal seine Wanderschuhe. Es geht nämlich hoch zur hauseigenen Alpe Rothenbach auf 1.200 m Seehöhe. Von Juni bis September wirtschaften hier Hans und Josefine Zündel mit ihrem „Veah“, rund 20 Kühen, ein paar Schweinen und Ziegen. Jeden Tag produziert Hans einen Laib würzigen Bergkäse, und Josefine kocht den hungrigen Wandersleuten damit ihre berühmten Käsknöpfle.

Kaum in einer anderen Gemeinde des „Ländles“ liegen Natur und Kultur so eng beieinander wie in Schwarzenberg. Seit gut hundert Jahren ist der große Landammannsaal im Gasthof Hirschen Schauplatz von Theatervorführungen, Kirchenchor- und Musikkonzerten und natürlich von privaten Festen. Für die Künstler der Bregenzer Festspiele wie für jene der Schubertiade, die alljährlich im Frühling in Schwarzenberg stattfindet, ist der Hirschen ein fester Anlaufpunkt geworden. Ebenso für Musikliebhaber aus aller Welt, die sich vom hoteleigenen Busshuttle zur Seebühne nach Bregenz bringen lassen. Aber es sind nicht nur die klassische Musik oder der Live-Jazz, der regelmäßig in der Hotelbar erklingt, das gediegene Ambiente und die Naturnähe, die die Menschen in den Hirschen locken.

Wesentlichen Anteil am ausgezeichneten Ruf des Hauses dürfte auch Jochen Pölz haben. Seit über zehn Jahren ist er Küchenchef am Schwarzenberger Dorfplatz und hat dem Hirschen mittlerweile schon die zweite Gault-Millau-Haube erkocht. Aus Lebensmitteln von heimischen Bauern komponiert er feinste Gerichte mit Vorarlberger Grundtenor: etwa rosa gebratenen Kalbstafelspitz mit Flädleroulade. Das Fleisch kommt von Bregenzerwälder Bio-Bauern, der Fisch aus dem Bodensee, Gemüse und Kräuter aus dem Rheintal und dem eigenen Bauerngarten, die Käsespezialitäten von der Alpe Rothenbach bzw. der Genuss Region „Bregenzerwälder Alp- und Bergkäse“. Jochen Pölz kocht mit den Jahreszeiten. So finden sich im Frühling Bärlauch, Spargel, Holunderblüten, Kitz, Lamm und Maibock auf der Speisekarte. Im Herbst sind es Gans, Alpschwein, Steinpilze, Eierschwämmle (Pfifferlinge) oder Wildgerichte wie ein Ragout vom Wälder Hirsch mit Riebelknödeln und Blaukraut. („Riebel“, das frühere Armeleuteessen in Vorarlberg, ist eine mit Milch oder Wasser aufgekochte Mischung aus Mais- und Weizengrieß.)

Die Trinkkultur wird im Hirschen so hoch gehalten wie die Esskultur. Ausgesuchte Weine von allen Kontinenten lagern in Franz Fetz´ Keller. Den Fokus seiner vinophilen Sammlung legt er aber auf die aufstrebenden, jungen und kreativen Winzer aus Ost-Österreich, der Wachau, dem Burgenland oder Niederösterreich. Vorarlbergs Stärken liegen woanders, nämlich in der Herstellung feiner Edelbrände aus heimischem Obst. Die Lieblinge des Hausherrn sind Himbeere, Vogelbeere und der exquisite Subirer aus einer seltenen alten Birnensorte, die nur im Ländle gedeiht. Für Franz Fetz ist er reine „Synergie im Glas“ und der perfekte Schlusstakt zu den Kreationen seines Küchenchefs. Qualität ist eben kein Zufall, wissen die Inhaber Franz Fetz und Beata Fässler. Das spürt man in den heimeligen Zimmern, in den Bregenzerwälder Gaststuben oder auf der Sonnenterrasse des Hotel-Gasthof Hirschen, wo sich Menschen treffen, die eine ganz besondere Kunst verbindet, jene des Genießens.

Information:
http://www.hirschenschwarzenberg.at

Quelle: www.austriatourism.com

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